Düsseldorf ist weit mehr als Königsallee, Altstadt und Wirtschaftsmetropole. Zwischen Rhein, Parks, Wäldern, Seen, Bächen, Kleingärten, Friedhöfen und begrünten Stadtquartieren liegt ein vielfältiges Netz grüner Räume, das Geschichte, Natur und urbanes Leben miteinander verbindet.
Oasen in Düsseldorf nimmt die Leserinnen und Leser mit auf eine Entdeckungsreise durch bekannte und oft übersehene Orte der Stadt. Das Buch erzählt, wie aus höfischen Gärten öffentliche Parks wurden, wie ehemalige Festungsanlagen den historischen Grüngürtel prägten und wie Abbauflächen, Industriebrachen und renaturierte Gewässer neue Lebensräume hervorbrachten. Vorgestellt werden unter anderem der Hofgarten, der Nordpark mit dem Japanischen Garten, Volksgarten und Südpark, die Schlossparks, der Düsseldorfer Stadtwald, Rheinauen, Bachtäler, Seen und kleine Feuchtbiotope.
Dabei geht es nicht nur um schöne Ausflugsziele. Das Buch erklärt, welche Bedeutung Stadtgrün für Erholung, Gesundheit, Kühlung, Hochwasserschutz und biologische Vielfalt besitzt. Es zeigt, welche Pflanzen und Tiere in Düsseldorf leben, warum Biotopverbund, Zielarten und Citizen Science wichtig sind und wie Parks, Wälder und Gewässer auf Klimawandel, Trockenheit und Starkregen reagieren müssen.
Auch die kleinen Oasen kommen in den Blick: Baumscheiben, Innenhöfe, Kleingärten, Gemeinschaftsgärten, Friedhöfe und Brachflächen. Sie schaffen Lebensraum, verbessern das Stadtklima und bringen Natur in den Alltag der Menschen. Zugleich beschreibt das Buch die Konflikte um Pflege, Freizeitnutzung, Wohnungsbau, Verkehr und knappe Flächen.
Ein weiteres Augenmerk gilt den Menschen und Institutionen hinter dem Düsseldorfer Grün: Fachämtern, Försterinnen und Förstern, Gärtnerinnen und Gärtnern, Naturschutzverbänden, der Biologischen Station Haus Bürgel sowie engagierten Bürgerinnen und Bürgern.
Das Buch verbindet Stadtgeschichte, Naturkunde und aktuelle Fragen der Stadtentwicklung. Es lädt dazu ein, Düsseldorf mit neuen Augen zu sehen, bekannte Wege bewusster zu gehen und die grünen Oasen der Stadt als gemeinsames Erbe und Zukunftsaufgabe zu verstehen.
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