Dieses Buch verspricht nichts. Es erklärt nichts. Und genau darin liegt seine Radikalität.
Was hier geschieht, ist kein neuer Gedanke, keine Methode, kein spiritueller Weg. Es ist das stille Wegfallen dessen, was unser Leben unmerklich schwer gemacht hat: das Ich, das tragen will, der Sinn, der erfüllen soll, die Freiheit, die gewählt werden muss, die Wahrheit, die verteidigt wird.
Kapitel für Kapitel löst dieses Buch die Annahmen auf, die als selbstverständlich galten - Identität, Kontrolle, Bedeutung, Entscheidung, Zentrum. Nicht durch Widerlegung, sondern durch Präzision. Nicht durch Lehre, sondern durch Weglassen.
Zurück bleibt kein neues Selbst. Keine höhere Erkenntnis. Kein Zustand, den man erreichen könnte. Zurück bleibt etwas Einfacheres: Leben, das sich selbst genügt.
Dieses Buch richtet sich nicht an Suchende, die etwas finden wollen. Es richtet sich an jene, die müde geworden sind vom Tragen, vom Werden, vom Erklären. Kein Trost. Kein Ziel. Kein Versprechen. Nur die leise Möglichkeit, für einen Moment nichts festhalten zu müssen.
Günther Plamenig ist ein Autor, Berater, Hypnosetherapeut und Bewusstseinsforscher, dessen Arbeit sich seit vielen Jahrzehnten der Erforschung der inneren Wirklichkeit widmet. Seine berufliche und persönliche Reise führte ihn immer wieder an die Schnittstelle von Wissenschaft und gelebter Erfahrung, von therapeutischer Praxis und kontemplativer Tiefe. Dabei entwickelte er eine unverwechselbare Sprache, die Erkenntnisse aus Psychologie, Hypnose, Spiritualität und Lebensphilosophie in poetisch verdichtete Texte übersetzt. Schon früh beschäftigte sich Günther Plamenig mit der Frage, was Menschen in der Tiefe ihres Wesens bewegt - jenseits von oberflächlichen Motivationen, jenseits von Rollen und erlernten Mustern. Sein Interesse galt dabei nie allein der Theorie, sondern stets der lebendigen Erfahrung: Wie fühlt es sich an, wirklich bei sich selbst anzukommen? Wie entsteht Heilung, wenn sie nicht erzwungen, sondern zugelassen wird? In seiner therapeutischen Arbeit versteht er Hypnose nicht als Technik, die etwas macht, sondern als einen Prozess des Erinnerns und Zurückfindens. Für ihn ist sie ein Raum, in dem Menschen wieder Zugang zu dem Teil in sich finden, der unverletzt geblieben ist - der stille Kern, der unter allen Gedanken, Gefühlen und Geschichten existiert. Als Autor hat er es sich zur Aufgabe gemacht, diesen inneren Raum für seine Leser erfahrbar zu machen. Seine Bücher sind keine Handlungsanweisungen, sondern Einladungen zum Innehalten. Sie verbinden wissenschaftlich fundierte Grundlagen mit einer kontemplativen Tiefe, die den Leser nicht nur informiert, sondern berührt. Die Sprache ist bewusst ruhig gehalten - fliessend, bildhaft, klar - und führt den Leser Schritt für Schritt in die eigene innere Gegenwart.
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