London, kurz vor der Jahrtausendwende. Ein junger Deutscher steht mit vollgepackten Taschen vor Harrods und stürzt sich in die Square Mile, jenes Quadrat aus Glas und Geld, in das morgens zweihunderttausend Banker strömen. Nils will dazugehören. Er arbeitet, bis die Augen in dunklen Höhlen liegen, lernt die Sprache der Zahlen und der Macht und steigt höher, als er zu träumen gewagt hätte. Jahre später sitzt er als Vorstand in einem schwarzen Porsche im Frankfurter Regen, und alles, was er erreicht hat, beginnt sich seltsam fremd anzufühlen. "Niemand ist König" nimmt Sie mit in die glitzernde, gnadenlose Welt der Hochfinanz und ganz nah an einen Mann heran, der erst spät begreift, was er auf dem Weg nach oben zurückgelassen hat.
Arne Mühlholm hat einen Roman geschrieben, der unter die Haut geht, gerade für Menschen, die Führung und hohe Erwartungen zugleich schultern. Eine Geschichte, die Mut macht, das eigene Leben noch einmal neu zu denken.
Arne Mühlholm, 1970 in Würzburg geboren, war nach einer verletzungsbedingt abrupt endenden Karriere als Fußballprofi viele Jahre in der Finanzbranche tätig und lebte über eine Dekade in London. In Frankfurt gehörte er dem Vorstand einer internationalen Bank an. Heute lebt er in Frankfurt, arbeitet als Executive Coach und Autor und ist weiterhin in Aufsichtsgremien der Finanzwelt aktiv. "Niemand ist König" ist sein Debütroman über einen Mann, der äußerlich alles erreicht hat und dennoch gezwungen ist, seinem inneren Zweifel zu folgen.
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