Das Nichts-Buch ist kein Ratgeber, kein Notizbuch und kein klassisches Lesebuch. Es ist ein Raum. Zwischen den Seiten geschieht wenig / und genau darin liegt seine Kraft. Leere, Stille und offene Flächen laden dazu ein, wahrzunehmen, statt zu konsumieren. Zu bleiben, statt weiterzublättern. Zu denken, ohne sofort festzuhalten. Dieses Buch gibt keine Anleitungen. Es stellt keine Aufgaben. Es lässt zu. Ob als Ort für Gedanken, Skizzen, Pausen oder einfach als stilles Objekt: Das Nichts-Buch passt sich nicht an / es macht Platz. Für Menschen, die weniger suchen und mehr finden wollen. Für Zeiten, in denen Worte zu viel wären.
Raimund Kellmann ist Autor, Gestalter und konzeptioneller Denker. Er entwickelt Bücher und Projekte, die sich mit Wahrnehmung, Achtsamkeit und dem bewussten Umgang mit Inhalt beschäftigen. Seine Arbeit folgt dem Prinzip der Reduktion: weniger Anleitung, weniger Erklärung, mehr Eigenraum für Leserinnen und Leser. Ihn interessiert, was entsteht, wenn Bücher nicht führen, sondern zurücktreten. Das Nichts-Buch versteht er als Gegenentwurf zur permanenten Informationsdichte / als Buch, das nicht genutzt werden muss, sondern da sein darf.
Iris Witzani arbeitet an der Schnittstelle von Wahrnehmung, Raum und Gestaltung. Als Künstlerin und Diplom-Psychologin beschäftigt sie sich seit vielen Jahren mit der Wirkung von Umgebungen, Formen und Stimmungen auf den Menschen. In ihrer künstlerischen Arbeit spielen Reduktion, Stille und das Ungesagte eine zentrale Rolle. Sie interessiert sich weniger für das Sichtbare als für das, was zwischen den Dingen entsteht / für Räume, die offen bleiben und nicht erklären müssen. Das Nichts-Buch ist Ausdruck dieser Haltung: ein bewusst gestalteter Freiraum, der nichts vorgibt und gerade dadurch etwas ermöglicht.
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