In unserem Leben werden wir mit permanenten Veränderungen konfrontiert. Sie ergeben sich aus der wirtschaftlichen Notwendigkeit neue Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse zu entwickeln. Diese schon fast zwangshafte Innovationstätigkeit hat neben den gewünschten auch negative Auswirkungen auf das planetare und menschliche Selbstverständnis. Wir stecken nicht nur in einer wirtschaftlichen, sondern in einer umfassenderen kulturellen Entwicklung, der kulturellen Evolution. Um negativen planetaren und menschlichen Auswirkungen vorzubeugen, haben wir uns Gedanken zu machen, welchen Verhaltens- und Handlungsspielraum uns eine planetar- und humanverträgliche kulturelle Evolution zugesteht.
Othmar Käppeli wurde am 28. Februar 1948 in Merenschwand AG geboren und studierte an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich (ETHZ) Lebensmittelwissenschaften. Nach einem einjährigen Aufenthalt am Institute for Biochemical Engineering, University College London doktorierte er an der ETHZ zum Dr. sc. techn. ETH. Anschliessend verbrachte er zwei Jahre an der University of Georgia in Athens (USA) als Postdoktorand und habilitierte nach weiteren Jahren erfolgreicher Forschungstätigkeit zum Privatdozenten ETHZ im Fachgebiet Biotechnologie. Nach mehrjähriger Tätigkeit in der Privatindustrie gründete und leitete er im Rahmen des Schwerpunktprogrammes Biotechnologie des Schweizerischen Nationalfonds die Fachstelle für Biosicherheitsforschung und Abschätzung von Technikfolgen (BATS) in Basel. Im gleichen Fachgebiet wurde er Lehrbeauftragter an der ETHZ und an der Uni Basel. Zuletzt gründete er die Firma ABAC R&D AG, die er bis heute als CEO führt. Sein unternehmerisches Interesse gilt der Vorbeugung von chronischen Krankheiten und Folgen der Alterungsabnutzung durch präventive Ernährung. Othmar Käppeli ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen.
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