Auch in nach.schau bleibt Martin Tockner seinem Zugang zur Lyrik treu: Dem steten, zumeist formal strengen Abgleich der Innen- mit der Außenwelt.
Auf den Punkt und zurück in die Erinnerung bringen, was sich aus dem erlebten Moment still und dauerhaft in die Vergangenheit stehlen, mitunter sogar heimlich ins völlige Vergessen retten möchte. Standhalten. Verdichtend den versöhnlichen Dialog suchen - mit der Allgegenwart von erschöpfender Melancholie, allem vermeintlich unrettbar Verlorenen, dem wiederkehrenden Erschrecken vor der Untröstlichkeit.
Martin Tockner schreibt Lyrik, Prosa, Satiren, Lieder, Kolumnen und Kabarettprogramme
Zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Georg-Trakl-Förderpreis für Lyrik. Preisträger beim Christine Busta-Lyrikwettbewerb
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