Was, wenn Schuld nicht immer bedeutet, dass du etwas falsch gemacht hast? Was, wenn Scham kein Beweis dafür ist, dass mit dir etwas nicht stimmt? Und was, wenn beide Gefühle viel häufiger aus alten Beziehungsmustern, Bindungserfahrungen und übernommenen Verantwortungen entstehen, als dir bewusst ist?
Der zweite Band der Reihe Mutprobe: Angst widmet sich zwei der mächtigsten und zugleich am wenigsten verstandenen Gefühlen unseres Lebens. Lucia Sonnleitner und Iris Zeh nehmen dich gemeinsam mit weiteren Autorinnen und Autoren mit auf eine außergewöhnliche Reise durch persönliche Lebensgeschichten, psychologische Hintergründe und tiefgehende Reflexionsräume. Dabei werden Themen wie übernommene Schuld, toxische Beziehungen, Parentifizierung, verdeckter Narzissmus, Bindungs- und Verlustängste sowie die oft lebenslange Wirkung früher Prägungen verständlich, berührend und fachlich fundiert beleuchtet.
Das Besondere an diesem Buch sind die Psychologischen Resonanzräume: Nach jeder Geschichte werden die dahinterliegenden Dynamiken eingeordnet, ohne zu bewerten oder Diagnosen zu stellen. So entsteht eine zweite Ebene des Lesens, die hilft, das eigene Erleben besser zu verstehen, Muster zu erkennen und zwischen übernommener Schuld und echter Verantwortung sowie zwischen lähmender Scham und gelebter Würde zu unterscheiden.
Dieses Buch ist kein klassischer Ratgeber und kein Fachbuch im herkömmlichen Sinn. Es verbindet wissenschaftlich nachvollziehbare psychologische Zusammenhänge mit authentischen Erfahrungen und schafft einen geschützten Resonanzraum für Menschen, die sich selbst tiefer verstehen möchten. Für alle, die spüren, dass unter Angst oft noch etwas anderes verborgen liegt und den Mut haben, genauer hinzusehen.
Lucia Sonnleitner ist Emotionscoach, psychosoziale Beraterin und Autorin. In ihrer Arbeit verbindet sie psychologisches Verständnis mit körperorientierten Ansätzen und begleitet Menschen dabei, unbewusste Muster, emotionale Prägungen und die Sprache ihres Nervensystems besser zu verstehen. Ihr Schwerpunkt liegt auf den Themen Angst, Schuld, Scham, Bindung, Selbstwirksamkeit und persönlicher Entwicklung.
Als Mitbegründerin der andersART® Tabuzone setzt sie sich für eine Kultur gegen Sprachlosigkeit ein. Mit Klarheit, Einfühlungsvermögen und fachlicher Tiefe schafft sie Räume, in denen schwierige Lebensthemen verständlich, greifbar und ohne Bewertung betrachtet werden können. In ihren Büchern, Vorträgen und Workshops verbindet sie persönliche Erfahrung mit psychologisch fundierten Impulsen und lädt dazu ein, hinter Symptome zu schauen und die Ursachen innerer Dynamiken zu erkennen.
Ihr Anliegen ist es, Menschen nicht zu verändern, sondern ihnen zu helfen, sich selbst bewusster zu verstehen, denn Bewusstsein ist für sie der Ausgangspunkt echter Veränderung.
Iris Zeh ist Künstlerin, Autorin, Designerin und körperorientierte Prozessbegleiterin. Mit ihrem Hintergrund in der Physiotherapie, Manual- und Lymphtherapie verbindet sie psychologisches Verständnis, somatische Wahrnehmung und künstlerischen Ausdruck zu einer außergewöhnlichen Form der Bewusstseinsarbeit. Ihr Schwerpunkt liegt darauf, innere Muster, Beziehungsdynamiken und emotionale Prozesse sichtbar zu machen, dort, wo Worte allein oft nicht mehr ausreichen.
Als Mitbegründerin der andersART® Tabuzone entwickelt sie gemeinsam mit Lucia Sonnleitner Bücher, Ausstellungen, Vorträge und Projekte, die psychologische Zusammenhänge verständlich vermitteln und gesellschaftliche Tabuthemen aus der Sprachlosigkeit holen. Ihr Anliegen ist es, Menschen dabei zu begleiten, zwischen übernommener Verantwortung und echter Verantwortung zu unterscheiden, die eigene Geschichte neu zu verstehen und dadurch wieder in Verbindung mit sich selbst zu kommen.
Ihre Arbeit verbindet wissenschaftlich nachvollziehbare psychologische Erkenntnisse mit Kreativität, Symbolsprache und persönlicher Erfahrung. Dabei entstehen Räume, in denen Selbstreflexion, Würde und nachhaltige Veränderung möglich werden.
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