Warum geraten so viele Kinder und Jugendliche im Schulsystem unter Druck und was können Eltern tun, wenn ihr Kind daran zu zerbrechen droht? Was wäre, wenn Rückzug oder Widerstand kein Trotz sind, sondern ein Hilferuf? Wenn die Schulzeit nicht nur fordert, sondern tiefe Spuren hinterlässt - im Selbstwert, im Nervensystem, im Gefühl, nicht richtig zu sein? Viele Eltern spüren, dass es so nicht weitergehen kann und fühlen sich gleichzeitig ohnmächtig gegenüber einem System, auf das sie keinen Einfluss haben. Sandy Preuß führt mit Mut zur Macke mitten hinein in diese Realität. In eine Zeit voller Zweifel, voller Hilflosigkeit und voller Angst. Sie erzählt die Geschichte ihrer Familie, die erlebt, wie Leistungsdruck und Schultrauma ein Kind in eine tiefe Krise führen. Dieses Buch richtet sich an Eltern, die kämpfen, funktionieren und dennoch spüren, dass es um mehr geht als das nächste Zeugnis. Es zeigt, warum Kinder nicht falsch sind und weshalb Verhalten eine Botschaft ist. Schonungslos ehrlich verbindet die Autorin ihre persönliche Geschichte mit einem tiefen Wissen um die inneren Prozesse von Kindern. Sie zeigt, wie Eltern ihrem Kind Halt geben können, ohne es passend machen zu müssen und wie genau darin neue Wege entstehen. Mut zur Macke bedeutet, hinzuschauen, wenn es weh tut und den Mut zu finden, den eigenen Weg zu gehen.
Sandy Preuß ist Sozialpädagogin, Gründerin von Wau-Moments, Mutter von drei wunderbaren Söhnen und Wegbegleiterin für Familien in Krisenzeiten. Doch all das beschreibt nur einen Teil ihrer Geschichte. Vor allem ist sie eine Mutter, die erleben musste, wie das eigene Kind immer mehr den Glauben an sich selbst verlor. Eine Mutter, die verzweifelt nach Antworten suchte, Lehrergespräche führte, sich schuldig fühlte, kämpfte, hoffte und manchmal nicht wusste, wie es weitergehen sollte. Diese Erfahrungen haben ihr Leben verändert und sie gelehrt, dass hinter auffälligem Verhalten oft unerfüllte Bedürfnisse stehen. Dass Kinder nicht schwieriger geworden sind, sondern häufiger überfordert. Und dass Selbstwert niemals von Noten, Diagnosen oder gesellschaftlichen Erwartungen abhängig sein darf. Heute begleitet sie gemeinsam mit ihren Therapie- und Pädagogikbegleithunden Kinder, Jugendliche und Eltern auf ihrem Weg zurück zu Vertrauen, Selbstwirksamkeit und innerer Stärke. Immer wieder erlebt sie dabei, wie viel Potenzial sichtbar wird, wenn ein Mensch sich angenommen fühlt - ohne Bewertung, ohne Druck und ohne Bedingungen. Mut zur Macke ist aus ihrer Familiengeschichte entstanden. Es ist ihr Versuch, all den Eltern eine Stimme zu geben, die nachts wach liegen und sich fragen, wie sie ihrem Kind helfen können. Und es ist eine Einladung, Kinder mit anderen Augen zu sehen: nicht durch die Brille ihrer Defizite, sondern durch die ihrer Stärken.
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