Skip to the end of the images gallery Navigation umschalten
Skip to the beginning of the images gallery Navigation umschalten

Musik, Proportion und Zahl in den Merseburger Zaubersprüchen
Ein Blick auf fol.84r aus der Perspektive der visuellen Poesie
ePUB
9,9 MB
DRM: Wasserzeichen
ISBN-13: 9783696321147
Verlag: BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum: 28.07.2026
Sprache: Deutsch
Barrierefreiheit: Eingeschränkt zugänglich
erhältlich als:
17,99 €
inkl. MwSt.
sofort verfügbar als Download
Du schreibst?
Erfüll dir deinen Traum, schreibe deine Geschichte und mach mit BoD ein Buch daraus!
Mehr InfosIn dieser Studie betrachtet Barbara Kraus-Nohr die beiden im 10. Jahrhundert in althochdeutscher Sprache niedergeschriebenen heidnischen Zaubersprüche und das auf derselben Pergamentseite eingetragene lateinische Gebet aus einer in der Forschung bislang noch nicht eingenommenen Perspektive.
Die Autorin vermutet, dass die bisher als getrennte Einheiten wahrgenommenen Texte auf fol.84r ein minutiös durchkomponiertes Ganzes bilden: Das insgesamt 18-zeilige Werk scheint als auf Zahlenverhältnissen basierendes carmen figuratum angelegt, das in Struktur und Gestaltungstechniken mit Kunstwerken der visuellen Poesie aus Spätantike und frühem Mittelalter vergleichbar ist.
In ihrer an den septem artes liberales orientierten Analyse der Anordnung von Textzeilen, Buchstaben, Silben und Worten sowie der im gesamten Textfeld sichtbaren Zeichen legt die Autorin bisher unentdeckte Strukturen offen. In den 18 Zeilen tritt ein auf pythagoreischer und boethianischer Zahlenlehre und Musiktheorie beruhendes Gefüge zutage, in welchem althochdeutsche und lateinische versus intexti lesbar werden. Darüber hinaus lassen sich zahlenkompositorische Muster und harmonische Proportionen nachweisen, die auch in anderen Werken frühmittelalterlicher Literatur und Kunst verarbeitet sind. Ferner können aus dem Textmaterial auf fol.84r Notationsweisen des 9./10. Jahrhunderts, geometrische Figuren und Runenformen erschlossen werden. Als zentrale Inhalte dieses komplexen Sprachkunstwerks erscheinen - auf allen kompositorischen Ebenen - Musik und germanische Mythologie.
90 Abbildungen, Graphiken, Tabellen und Notationsbeispiele illustrieren diese Analyse.
Die Autorin vermutet, dass die bisher als getrennte Einheiten wahrgenommenen Texte auf fol.84r ein minutiös durchkomponiertes Ganzes bilden: Das insgesamt 18-zeilige Werk scheint als auf Zahlenverhältnissen basierendes carmen figuratum angelegt, das in Struktur und Gestaltungstechniken mit Kunstwerken der visuellen Poesie aus Spätantike und frühem Mittelalter vergleichbar ist.
In ihrer an den septem artes liberales orientierten Analyse der Anordnung von Textzeilen, Buchstaben, Silben und Worten sowie der im gesamten Textfeld sichtbaren Zeichen legt die Autorin bisher unentdeckte Strukturen offen. In den 18 Zeilen tritt ein auf pythagoreischer und boethianischer Zahlenlehre und Musiktheorie beruhendes Gefüge zutage, in welchem althochdeutsche und lateinische versus intexti lesbar werden. Darüber hinaus lassen sich zahlenkompositorische Muster und harmonische Proportionen nachweisen, die auch in anderen Werken frühmittelalterlicher Literatur und Kunst verarbeitet sind. Ferner können aus dem Textmaterial auf fol.84r Notationsweisen des 9./10. Jahrhunderts, geometrische Figuren und Runenformen erschlossen werden. Als zentrale Inhalte dieses komplexen Sprachkunstwerks erscheinen - auf allen kompositorischen Ebenen - Musik und germanische Mythologie.
90 Abbildungen, Graphiken, Tabellen und Notationsbeispiele illustrieren diese Analyse.
Eigene Bewertung schreiben






Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.