Mundartblues

Mundartblues

ich erzähl eich ebbes

Gert Heinstein

Klassiker & Lyrik

Hardcover

120 Seiten

ISBN-13: 9783750435728

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 07.01.2020

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Mundartpoesie, Zeitkritisches, Humor, Tierisches, Alltagsprobleme

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Dieses Buch soll eine Fortsetzung zu dem Werk "Der Blues"sein. Dahinter steht der Gedanke, dass der Blues nicht nur in Amerika beheimatet ist, er vielmehr eine Liedform darstellt, die überall auf der ganzen Welt entstehen kann.
Nicht die Melodien alleine machen den Blues zu dem, was wir an ihm lieben. Es sind seine Geschichten. Über Liebe, Freude und Leid, Zeitkritischem wie auch über Katastrophen wird erzählt.
In diesem Sinn möchte das Buch "Mundartblues" Geschichten aus unserer Region erzählen und das nicht in der Hochsprache sondern in einer weitaus stärkeren Ausdrucksform, der Mundart.
Gert Heinstein

Gert Heinstein

Gert Heinstein, verheiratet, vier Kinder, kam in den letzten Kriegstagen am 16. April 1945 in Bad Mergentheim auf die Welt. In Heidelberg ist er aufgewachsen. Seine Vorliebe für Blues ist vielleicht so zu erklären, dass er als Heranwachsender besonders stark durch die Musik der amerikanischen Besatzer beeinflusst worden ist.
Nach seinem Realschulabschluss stand zunächst die Berufsausbildung zum Werkzeugmacher mehr im Vordergrund; im Anschluß folgte ein Ingenieurstudium an der staatlichen Ingenieurschule Mannheim. Mit seiner Mundharmonika Musik machen und Malen gehörten schon immer zu seinen liebsten Nebenbeschäftigungen. Neugier, immer etwas zu entdecken zu wollen, und Kreativität zeichneten ihn auch in seinem Berufsleben als Ingenieur aus.
In den 60er Jahren erlebte der Blues in Europa seinen absoluten Höhepunkt, was den Autor animierte, sich etwas intensiver mit dieser Musik auseinanderzusetzen. Im Laufe der Zeit sammelte er viele Informationen darüber und traf auch viele Bluesmusiker, die auch in kleinerem Rahmen ihre Auftritte hatten. Nach ihren Konzerten nutzte er oft die entspannte Situation hinter der Bühne aus, um sich mit den Künstlern zu unterhalten, die ihrerseits bereitwillig über sich und ihre Musik berichteten. Auch das allgemeine öffentliche Interesse am Blues in jenen Tagen bestärkte ihn, selbst mit seiner Mundharmonika Blues zu spielen und an Jamsessions mitzumachen. Nach seinen New Orleans Reisen Mitte der 90er entschloss er sich, nicht nur ein Buch über den Blues zu schreiben, sondern darin auch seine eigenen Gemälde mit zu veröffentlichen, hatte er doch inzwischen 120 Blueslegenden gemalt und in 45 Jahren viele Lebensgeschichten notiert. Die Originalbiografien der Musiker fand er teilweise auch auf deren eigenen Internetseiten. Die Vorlagen seiner Portraits, kleine schwarz-weiß Fotos, entdeckte er zum Teil in alten Musikzeitschriften, die er aus New Orleans mitgebracht hatte. Eine besondere Liebe zu dem Finkenbachfestival im Odenwald öffnete ihm als Bluesman auch die Tür zum Rock, hier die besondere Entwicklung dem Krautrock. Es versteht sich von selbst, dabei diese Künstler kennenzulernen.

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