Winnie Akinyi Oduor wächst in Homa Bay am Viktoriasee auf, nach ihrer Geburt am 30. Juni 1991 in Nairobi. Als der Vater seine Arbeit verliert, zieht die Familie nach Ugunja. Mit einundzwanzig fährt Winnie allein nach Nairobi, lässt ihren einjährigen Sohn bei den Eltern zurück und sucht Arbeit. Sie verdient erst als Promoterin in Supermärkten, holt dann Ausbildung in Counselling, Social Work und Community Development nach und arbeitet für LVCT Health in der HIV-Prävention. Zuhause hält die Familie zusammen: die Mutter mit amputiertem Bein, später schwer krank, der Vater mit Prostatakrebs, der Junge, der Mum erst lernen muss, weil Arbeit und Entfernung Zeit rauben. 2025 nimmt Winnie eine Stelle als Hausangestellte im Oman an. Zwischen Küche und Corniche, Telefonfenstern und Überweisungen, zwischen Reis, der ehrlich gewaschen wird, und nächtlichen Gesprächen über Klinikbesuche in Ugunja, findet sie eine stille Ethik: Arbeit mit Absicht statt Angst, Grenzen früh und freundlich, Netzwerke, die halten. Der Roman verwebt persönliche Lebensstationen mit politischen Linien Ostafrikas seit 1991 und erzählt davon, wie Würde im Alltag entsteht. Ein leises, widerständiges Buch über Verantwortung, Migration, Fürsorge und das Recht, den eigenen Takt zu finden.
Winnie Akinyi Oduor, geboren am 30. Juni 1991 in Nairobi, wuchs in Homa Bay am Viktoriasee auf und zog als Teenager nach Ugunja. Mit 21 Jahren ging sie nach Nairobi, um ihren Sohn und ihre Eltern finanziell zu unterstützen. Sie arbeitete zunächst im Handel und bildete sich dann in Counselling, Social Work und Community Development weiter. Danach war sie bei LVCT Health tätig. 2025 nahm sie eine Stelle als Hausangestellte im Oman an. Ihre Erfahrungen zwischen Familie, Erwerbsarbeit, Ausbildung und Migration prägen ihre literarische Stimme. Winnie lebt zwischen Ugunja und Muscat und engagiert sich für sichere Arbeitsbedingungen, Bildungschancen und respektvolle Sprache rund um Care-Arbeit.
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