Moral des Gleichgewichts entwickelt ein systemisches Modell zur Analyse moralischer Stabilität in komplexen sozialen Systemen. Moral wird nicht als normatives Ideal oder individuelle Absicht verstanden, sondern als strukturelles Verhältnis zentraler Variablen, das Stabilität oder Instabilität hervorbringt.
Dieses Buch beschreibt die Wechselwirkungen von Freiheit, Wahrheit, Harmonie, Gerechtigkeit, Effizienz, Mittel und Handlungsspielraum und zeigt, wie ihre proportionale Balance über Zeit die Tragfähigkeit von Systemen bestimmt. Ergänzt wird das Modell durch eine zeitliche Perspektive, die erklärt, warum nicht Größe, sondern die Geschwindigkeit von Veränderung über Stabilität entscheidet.
Anhand ausgewählter Fallstudien aus Wirtschaft und Gesellschaft wird das Modell angewendet und seine diagnostische Leistungsfähigkeit aufgezeigt. Das Werk richtet sich an Leserinnen und Leser, die moralische Fragen jenseits normativer Zuschreibungen strukturell verstehen wollen.
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