In einer utopischen Welt in der menschliche Maschinen alle Jobs übernommen haben, muss ein selbst-denkender Roboter in Wien der Sensationsgeilheit Endorphin-überstimulierter Menschen trotzen, um seine Neugier, das echte Leben zu spüren, zu stillen. In einer Odyssee durch die futuristische österreichische Hauptstadt werden so manche philosophische Fragen über die menschliche Existenz gestellt. Progressive Neuerungen werden altertümlichen und vulgären Gedankengängen gegenübergestellt. Fast dystopisch wird dem KI-Wahn im nun schon fünften Story.One-Buch von Dorian Raphael Kalwach der Spiegel vorgehalten. Es fordert den Lesenden viel ab, nicht nur intellektuell, auch mental und kann durchaus als Äquivalent zu einem 1000-Teilepuzzle verstanden werden. Vom Anfang bis zum Schluss sind Hinweise und versteckte Informationen enthalten, die im letzten Kapitel zu einem großen Ganzen ineinander greifen.
Dorian Raphael Kalwach, geboren 2001, wuchs zwischen Betonfassaden und Weltschmerz in Wien auf. Schon früh stand er auf der Bühne und sang bei den Wiener Sängerknaben - eine Zeit, die ihn für die feinen Nuancen von Gefühl und Sprache sensibilisierte. Seine Geschichten fangen das Zarte und Zerbrechliche des Lebens ein, erzählen von Widersprüchen, Sehnsüchten und dem ständigen Suchen nach dem eigenen Weg. Er stellt unbeachtete Menschen ins Rampenlicht und holt das Unbeschönigte zum Vorschein, was sonst nie ausgesprochen wird. Mit "Nach gestern, vor morgen" öffnet er ein Fenster zu Momenten zwischen Verlust und Hoffnung - entstanden aus echten Tagen, echten Gedanken und echten Abschieden.
Wenn er nicht gerade schreibt, geht er täglich 10.000 Schritte, singt, schaut alte HIMYM-Folgen oder hört seine Lieblingslieder in Dauerschleifen.
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