Kann der Flügelschlag eines Schmetterlings am anderen Ende der Welt einen Sturm auslösen?
Josch weiß es nicht. Und eigentlich hat er auch anderes zu tun.
Der vierzigjährige Münchner, Eventfotograf und selbst ernannte Berufsoptimist reist nach Wien, um zu arbeiten. Ein überschaubarer Plan. Wären da nicht Andrea, Muz, ein Wiener Original mit ausgeprägtem Verhältnis zu Tauben, ein paar Schmetterlinge, eine Fast-Liebe und diese verdammte Chaostheorie, die plötzlich überall ihre Finger im Spiel zu haben scheint.
Denn das Leben hat die unangenehme Angewohnheit, sich nicht an Absprachen zu halten.
Man biegt einmal falsch ab, bleibt irgendwo fünf Minuten zu lange stehen, begegnet dem richtigen Menschen im falschen Moment und schon nimmt die Sache einen Verlauf, den niemand bestellt hat.
Josch beginnt zu ahnen, dass vielleicht gar nicht die großen Entscheidungen darüber bestimmen, wo wir am Ende landen.
Vielleicht reicht manchmal schon etwas sehr Kleines.
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