Manche Orte existieren nur, weil niemand lange genug dort geblieben ist, um ihr Geheimnis zu verstehen.
In den Erzählungen dieses Bandes führen verlassene Klöster an schwarze Seen, staubige Archive bewahren Briefe von unsicherer Herkunft, und abgelegene Landschaften verbergen Spuren einer Vergangenheit, die älter ist als jede Erinnerung. Wissenschaftler, Geistliche, Chronisten und Zufallszeugen folgen Hinweisen, die zunächst harmlos erscheinen und entdecken Wahrheiten, die nicht dazu bestimmt sind, erkannt zu werden.
Miskatonic vereint klassische Motive der Gothic-Literatur mit kosmischem Horror und psychologischer Tiefe. Die Geschichten sind lose miteinander verbunden und formen nach und nach ein größeres Bild: das einer Welt, in der der Mensch nicht Beobachter ist, sondern Randerscheinung.
Ein Buch für Leserinnen und Leser, die das Unheimliche nicht im schnellen Schock suchen, sondern in der langsamen Verschiebung der Wirklichkeit.
Und für jene, die wissen, dass manche Türen sich nicht öffnen, sondern erinnern.
John Pond ist ein deutschsprachiger Schriftsteller, der sich der dunklen Phantastik und dem literarischen Horror verschrieben hat. Seine Texte bewegen sich im Spannungsfeld zwischen klassischer Gothic-Tradition, kosmischem Grauen und psychologischer Abgründigkeit.
Inspiriert von Autoren wie Edgar Allan Poe und H. P. Lovecraft verbindet er poetische Sprache mit subtiler Unruhe und einer Vorliebe für das Unheimliche im Alltäglichen. John Pond lebt und arbeitet in Europa.
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