Neunundzwanzig prägnante Mini-Storys und einunddreissig leuchtende digitale Gemälde zeigen die visuelle Kraft abstrakter Kunst mit der Präzision und Tiefe des geschriebenen Wortes. Die Erzählungen entspringen dem prallen Leben - intensiv, ehrlich und oft mit einem Hauch von überraschendem Surrealismus. Sie handeln von Wendepunkten und Sehnsüchten, von der spürbaren Vergänglichkeit und von der Suche nach dem eigenen Weg. Zusammen mit den eigens am Tablet und Handy erschaffenen Kunstwerken entsteht ein Dialog zwischen Wort und Bild, der noch lange nachhallt. Ein Buch voller Entdeckungen, das den Blick schärft für die leuchtende Magie im alltäglichen Chaos.
Hans Capadrutt wurde am 25. Januar 1950 im bündnerischen Thusis geboren. Seine Wurzeln am Heinzenberg prägen bis heute seinen unverfälschten Blick auf das Leben und die Menschen. Seine literarische Reise begann spät, aber intensiv: Zwischen seinem 68. und 73. Lebensjahr veröffentlichte er sieben Bücher. Das Spektrum seines Schreibens reicht von autobiografischen Erinnerungen an eine Kindheit als Bergbauernbub und die Jahre der Schriftsetzerlehre über packende Thriller bis hin zu Kurzgeschichten im Stil des magischen Realismus. Vor zwei Jahren fand Capadrutt zur abstrakt-expressiven Malerei zurück. Auf den Bildschirmen moderner Smartphones lässt er seither farbgewaltige digitale Kunstwerke entstehen. In seinen aktuellen Arbeiten verschmelzen das geschriebene Wort und die freie Form zu einer einzigartigen Symbiose - intim, feinsinnig und voller erzählerischer Lebensweisheit.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.