Noch heute wirkt bei dem britischen Regisseur Michael Winner der zweifelhafte Ruf nach, den er sich mit seinem polarisierenden Rachethriller »Death Wish« mit Charles Bronson erworben hat. Häufig in der Ecke eines rechtslastigen Filmemachers verortet, wird dies jedoch seinem umfangreichen Werk, das in Form eines stargespickten Spannungskinos als genauer Seismograph auf die gesellschaftlichen Eruptionen der 1970er Jahre reagiert, nicht ansatzweise gerecht.
Im ersten deutschsprachigen Buch über Michael Winner widmen sich zahlreiche Autoren einem filmischen Werk, das von den Anfängen im London der »Swinging Sixties« über seine erfolgreichen Arbeiten wie »The Mechanic« oder »Scorpio« bis zu einem eher versöhnlichen Spätwerk reicht.
Mit Texten von: Stephanie Beacham, Dr. Sascha Keilholz, Dr. Michael Flintrop, Dr. Rolf Giesen, Caroline Redka, Dr. Wieland Schwanebeck, Dr. Nils Bothmann, Dr. Lars R. Krautschick, Nando Rohner, Prof. Dr. Ivo Ritzer, Dr. Willem Strank und Nicolai Bühnemann.
Dr. disc. pol. Bundesweit als Strafverteidiger tätig. Promotion zum Action-Cop als populäres Filmgenre. Mitinhaber der Firma Fenomena Film Production. Aktuelle Publikationen: Dario Argento - Anatomie der Angst (2013, hg. mit Marcus Stiglegger), Joe Dante: Spielplatz der Anatomie (2014, hg. mit Stefan Jung und Heiko Nemitz), John Badham - Blick und Bewegung (2022), Bruce Beresford - Kosmopolit des Kinos (2024, hg. mit Ivo Ritzer).
Ivo Ritzer (Hrsg.)
Univ.-Prof. Dr. phil. habil., ist Inhaber des Lehrstuhls für Komparatistische Medienwissenschaft an der Universität Bayreuth. Arbeitsschwerpunkte u.a.: Medienphilosophie, Ästhetische Theorie, Ideologiekritik.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.