Schlagworte: Das Buch behandelt die tiefgreifenden Veränderungen in der Stadt Spandau im 15. Jahrhundert., Es beleuchtet die politischen Umwälzungen und sozialen Spannungen unter der Herrschaft der Hohenzollern., Die wirtschaftliche Entwicklung Spandaus als wichtiges Handels- und Handwerkszentrum werden hervorgehoben., Soziale Konflikte durch Streit um Fischereirechte und mit der jüdischen Gemeinde werden thematisiert., Die zentrale Rolle der Kirche und deren Einfluss auf das Leben der Bürger werden ausführlich beschrieben.
Im 15. Jahrhundert erlebte Spandau tiefgreifende Veränderungen, die sowohl die urbane Struktur als auch das soziale und kulturelle Leben prägten. Unter der Herrschaft der Hohenzollern kam es zu Konsolidierung und Herausforderungen wie Feldzügen, Steuern und Seuchen. Spandau entwickelte sich zu einem wichtigen Handels- und Handwerkszentrum und erlebte dank der Markgrafen einen wirtschaftlichen Aufschwung. Die sozialen Spannungen, besonders bezüglich Fischereirechte und der jüdischen Gemeinde (da einige Markgrafen/Kurfürsten eine antisemitische Gesinnung hatten), prägten das Leben der Bürger. Die Kirche, insbesondere die Nikolai-Kirche, war ein zentraler gesellschaftlicher und spiritueller Ort. Wirtschaftlich trugen Regelungen zur Besteuerung und die Unterstützung lokaler Handwerksbetriebe zur Stabilität der Stadt bei. Dieses Buch nimmt die Leser mit auf eine Reise durch die facettenreiche Geschichte Spandaus im 15. Jahrhundert und zeigt den Einfallsreichtum seiner Bewohner, die trotz Widrigkeiten an eine bessere Zukunft glaubten.
Johannes Simang, geb. 21.10.1952, aufgewachsen in Berlin-Reinickendorf, Vikariat und Hilfspredigerzeit in Staaken, dann ev. Pfarrer in Eisenhüttenstadt, Müllrose und Berlin-Friedrichshain. Als Pensionär seit 2018 Landesmännerpfarrer und in Spandau wohnhaft, da meine Frau Heidi eine geborene Spandauerin ist.
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