Jack Johnson (1878-1946) war ein US-amerikanischer Boxer, dem es als erstem Afroamerikaner gelang, unumstrittener Weltmeister im Schwergewicht zu werden, indem er 1908 den weißen Titelträger Tommy Burns im australischen Sydney besiegte. Da in den USA während der Zeit der Rassendiskriminierung nur selten weiße Boxer gegen schwarze antraten, verwundert es kaum, dass einerseits Johnson dank seines Erfolges und seiner schillernden Persönlichkeit zu einer Ikone des schwarzen Amerikas aufstieg und andererseits das weiße Amerika sich nach einem weißen Boxer sehnte, der ihm den Gürtel wieder abnahm. Zu dieser "weißen Hoffnung" wurde der ungeschlagene ehemalige Weltmeister Jim Jeffries auserkoren, gegen den Johnson 1910 in den Ring stieg. In seinen hier vorliegenden Memoiren von 1911 schildert Johnson sein Leben und seinen Aufstieg bis zu diesem denkwürdigen "Kampf des Jahrhunderts", der gleichzeitig den Höhepunkt seiner Karriere markierte.
Patrick Bartsch ist promovierter Orientalist und freiberuflicher Übersetzer. Seit etwa fünfzehn Jahren überträgt er vornehmlich aus dem Türkischen und Englischen Belletristik, Autobiografien und Kinderliteratur ins Deutsche. Mit der Autobiografie von Jack Johnson hat er erstmalig ein Werk aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt. (Website: https://patrickbartsch.de)
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