Schlagworte: Autobiografie Kindheit Kaserne NS Zeit in Breslau, Flucht vor sowjetischen Truppen durch Tschechien, Erfahrungsbericht Hunger und Not in der Nachkriegszeit, Schwierige Schulzeit Nachkriegsjahren Jena, DDR Geschichte persönlich erzählt
Der Autor wurde 1932 in Schlesien geboren. Als Kind eines Polizisten wächst er in einer Kaserne in Breslau auf. Seine wochenlange Flucht vor den sowjetischen Truppen endet in Jena in Thüringen, wo er Hunger und Not der Nachkriegsjahre kennenlernt und den zunehmenden Druck der SED auf das tägliche Leben spürt. Er berichtet von Wanderfahrten in den Westen und dem damit verbundenen gefährlichen Überschreiten der Zonengrenze. Während seines Studiums an der Technischen Hochschule Dresden findet er in der Katholischen Studentengemeinde einen Ausgleich zur geistigen Enge des politischen Systems in der DDR. Eine zweite Flucht ist die Republikflucht 1957 in den Westen. Schließlich schildert der Autor die Klärung einer ihn seit Kindertagen beunruhigenden Frage: Hat sein Vater an Kriegsverbrechen teilgenommen?
Ein vielseitiges Mosaik aus Erlebnissen in den zwei Diktaturen Deutschlands, erzählt von einem Menschen, der vor der Gefahr neuer Diktaturen warnen will.
Hans-Joachim Preuß, geb. 1932 in Frankenstein in Schlesien. 1945 Flucht nach Jena/Thüringen. 1950 Abitur. Bis 1952 beim VEB Carl Zeiss Feinmechaniker Lehre. 1952 Studium an der TH Dresden. 1956 Diplomingenieur. 1957 Republikflucht. Ab 1958 Mitarbeiter der Siemens AG in Erlangen und später Kraftwerkunion. 1995 Ruhestand. 2014 bis 2017 in Nischni Nowgorod/ Russland.
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