Wie beschreibt man dieses Buch? Vielleicht mit einer Aufzählung dessen, was es nicht ist. Es ist kein Reiseführer, denn es gibt bis auf wenige Ausnahmen keine Restaurantempfehlungen oder Wegbeschreibungen. Es ist kein Reisetagebuch, denn es gibt keine durchgehend chronologische Abfolge von Tagen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Das Buch handelt von Erlebnisreisen im Ausnahmezustand 'Pandemie'. Wer zwischen den Jahren 2020 und 2023 erleben und reisen wollte, musste viele Hürden nehmen und sich einer Geschichte mit unbekanntem Ausgang stellen. Koshi und Fijula sowie wechselnde Mitreisende haben sich in dieser Zeit voller Unsicherheiten auf unterschiedliche Reisen begeben, im In- und Ausland. Die gesammelten Geschichten haben sie hier in diesem Buch zusammengefasst.
Fijula und Koshi kennen sich seit dem Millennium. Aus einer Zeit, in der Reisen noch ohne QR-Codes, Apps und moralische Grundsatzdebatten funktionierte. Sie leben ländlich mit ihren Familien und lieben Sonne, Natur, Menschen und alles, was nach Aufbruch aussieht. Gemeinsames Reisen zieht sich durch alle Lebensphasen: erst mit kleinen Kindern und großem Gepäck, dann mit Adoleszenten und inzwischen solo oder mit Freundinnen. Das Gepäck wurde kleiner, die Reiselust größer. Anfangs ging es brav in Europas Hauptstädte, später wurde es ernst: Noch vor Corona rückte Santiago de Compostela ins Blickfeld. Über Jahre näherten sie sich dem Ziel in wechselnden Konstellationen, Etappe für Etappe. Jede kam mindestens zweimal an. Beim Pilgern nicht unbedingt notwendig, aber ein Qualitätsmerkmal. Diese Erfahrungen finden sich im Erstlingswerk 'Six Höschen und der Jakob'. Danach ging es konsequent weiter, mitten hinein in die Realität. In Coronazeiten bereisen sie den Süden, Westen und Osten Deutschlands sowie Spanien und Zypern. Mit 'Maskierte Reisen' verarbeiten sie das Reisen in der Krise literarisch: voller Unsicherheiten, Regelwechsel, Grenzfragen und Formular A38, aber getragen von Humor, Improvisation und erstaunlich viel Vertrauen ins Leben. Da beide leidenschaftlich gern schreiben und offensichtlich nicht reisemüde werden, sind weitere Bücher fest eingeplant. Maskiert oder nicht. Mit oder ohne Formulare. Aber garantiert unterwegs.
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