"Mads Routine" ist eine subtile, atmosphärisch dichte Erzählung, die den Leser tief in die Abgründe von Alltag und Selbsterfahrung hineinführt. Im Zentrum steht eine Figur, die sich tagtäglich an ihre Routinen klammert, während unter der Oberfläche eine schleichende Zersetzung und eine wachsende innere Unsicherheit spürbar werden.
Wer psychologisch vielschichtige Literatur schätzt und sich für die stille, aber tiefgreifende Bedrohung des Alltags interessiert, findet in diesem Roman eine intensive Reise durch die dunklen Winkel der Selbstwahrnehmung und alltäglichen Zerbrechlichkeit.
Michael Heßhaus ist Ingenieur - und hat damit gelernt, die Welt präzise zu beobachten, Strukturen zu erkennen und hinter die Dinge zu blicken. Diese nüchterne Sichtweise kollidiert in seinen Geschichten mit der Faszination für das Unheimliche, das Irrationale und die dunklen Zwischenräume menschlicher Wahrnehmung. Wenn er schreibt, sucht er nicht nach billigen Schocks, sondern nach Momenten, in denen das Gewohnte kippt und Wirklichkeit Risse bekommt. Seine Texte entstehen meist spätabends, wenn die Logik des Tages langsam an Bedeutung verliert. "Ich glaube nicht an Monster", sagt er, "aber ich glaube daran, dass wir sie manchmal selbst erschaffen."
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