Deutschland, 2035. Die Schulen bröckeln, die Städte sind gespalten, das Netz ist voller Hass, und niemand glaubt mehr an eine gemeinsame Zukunft. Milo findet Politik lächerlich. Sara glaubt nur noch ihrer Wut. Elias denkt, Geld schützt vor allem. Noura kämpft gegen ein System, das sie vergessen hat. Jannik will endlich irgendwo dazugehören. Als sie alte Aufnahmen aus den Jahren entdecken, in denen alles hätte verhindert werden können, verstehen sie: Deutschland wurde nicht über Nacht verloren. Es wurde Stück für Stück aufgegeben - von Menschen, die zu müde, zu bequem oder zu gleichgültig waren. Jetzt stehen fünf Jugendliche vor einer Entscheidung: weiter zuschauen oder endlich Verantwortung übernehmen. Denn ein Land stirbt nicht, wenn es Probleme hat. Es stirbt, wenn keiner mehr daran glaubt, dass es sich lohnt, dafür zu kämpfen.
Florian Freudensprung, 39 Jahre alt, wurde in Bayern geboren und ist dort aufgewachsen. Seit seiner Jugend verfolgt er mit wachem Blick, wie sich Deutschland politisch, gesellschaftlich und menschlich verändert. Was früher oft nur wie Streit oder normale Veränderung wirkte, empfindet er heute zunehmend als Warnsignal: ein Land, das sich spaltet, eine Gesellschaft, die einander weniger zuhört, und eine Jugend, die Gefahr läuft, ihre eigene Zukunft aus den Augen zu verlieren.
Aus dieser Sorge heraus entstand dieses Buch. Es ist keine Anklage gegen junge Menschen, sondern ein Weckruf. Florian Freudensprung möchte zeigen, dass Deutschland nicht an einem einzigen Fehler scheitert, sondern an Gleichgültigkeit, Wegsehen und dem Verlust gemeinsamer Verantwortung.
Seine Botschaft ist klar: Deutschland ist verloren, wenn die Jugend nicht begreift, dass sie die letzte Generation ist, die es noch ändern kann.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.