1934. Lea ist sechsundzwanzig Jahre alt und weiß nur eines: Wenn sie ihr Leben nicht selbst in die Hand nimmt, wird es immer so weitergehen. Sie verlässt ihr Elternhaus, heiratet Dirk und beginnt mit ihm auf einem gepachteten Hof ein neues Leben. Es ist ein Leben voller Arbeit, Kinder und Entbehrungen - und bald auch geprägt von Krieg, Verlust und Entscheidungen, die Lea oft allein treffen muss. Sie hat um ihre eigene Freiheit gekämpft. Doch im Laufe der Jahre muss sie erfahren, wie leicht ein Mensch gerade das, wogegen er sich einst aufgelehnt hat, an die nächste Generation weitergibt. Lea erzählt von einer Frau, die ihren eigenen Weg geht, daran wächst und sich verhärtet - und erst spät begreift, dass Freiheit nicht nur bedeutet, das eigene Leben selbst zu bestimmen. Sondern auch, die Menschen, die man liebt, ihres leben zu lassen.
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