Eine Frau bricht alleine in die Wüste auf, nicht als Abenteuer, sondern als Reise in die eigene Tiefe. Sie folgt den Spuren der Nomaden und dem Ruf ihres eigenen Suchens. In Gedichten, Prosa und inneren Bildern entfaltet sich ein Weg. Die Texte berühren Abschied und Aufbruch, Vertrauen und Verlassen, Vergänglichkeit und Wandlung sowie Erinnerungen und stille Momente der Weite. Das Sterben ihres Mannes, die Begegnung mit den Gräbern der Nomaden und die Einsamkeit der Wüste öffnen einen Raum, in dem das Wesentliche sichtbar wird. Es ist kein Ratgeber und keine Anleitung, sondern ein stilles Buch, das dazu einlädt innezuhalten und der eigenen Stimme zu lauschen.
Safar lebt und reist seit vielen Jahren als Suchende und Schreibende in ihrem kleinen Wohnmobil. Zunächst schrieb sie nach außen in einem Reiseblog. Fast unmerklich traten innere Fragen in den Vordergrund. Die Landschaften wurden zum Spiegel ihres eigenen Weges, abseits ausgetretener Pfade. Sie horchte auf die kleinen Zeichen ihrer eigenen Tiefe - das Raunen des Windes, das Flüstern der Steine. Die Wüste, das Unterwegssein und das Lauschen auf das Unscheinbare sind die Quelle ihrer Texte. Lauschende Weite ist ihr erstes Buch.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.