"Manchmal fühlt sich Liebe an wie das Meer: unendlich weit, berauschend und zerstörerisch."
Mara ist neunzehn, sensibel, verträumt und neu in einer großen Stadt. Sie malt das Meer, immer wieder, obwohl sie es noch nie gesehen hat. Das Meer versteht, wenn sie niemand versteht, und Mara findet hier Platz für die Sehnsucht, die Einsamkeit und das Verlangen, wirklich gesehen zu werden. Doch dann begegnet sie Lorenz - charismatisch, "normal" und begeistert von ihrer Kunst. Was als leidenschaftliche Liebesgeschichte beginnt, verwandelt sich nach und nach in ein Netz aus Erwartungen und Schweigen. Lorenz drängt Mara in seine Vorstellungen und sie versucht, es ihm recht zu machen.
Wie viel von sich selbst darf man für die Liebe opfern? Und was bleibt, wenn man darin zu ertrinken droht?
Zwischen WG-Zimmern und Großstadtflair, zwischen Sehnsucht und Selbstzweifeln erzählt dieser Roman ehrlich, verletzlich und poetisch vom Lieben und Loslassen, von Kunst und dem Mut, man selbst zu sein.
Roxane Dorchas, geboren 2002 in einer Stadt ohne Meer, schreibt Geschichten über das Gefühl, nicht richtig zu sein, und die Sehnsucht nach Orten, die sich wie Zuhause anfühlen. Sie studiert Germanistik und Politikwissenschaften und prokrastiniert viel in schmutzigen Küchen, auf Anti-AfD-Demos und beim Gitarrespielen. Dabei wird sie immer begleitet von Skizzenbüchern und Notizheften, in denen erste Fragmente ihrer Texte entstehen. In ihren Romanen verwebt sie eigene Erfahrungen mit poetischen Bildern und gibt Figuren eine Stimme, die zu anders sind, um in dieser Welt laut zu sein. Ihr Debütroman "Fahrtwind" erschien 2024, daneben wurden einige ihrer Kurzgeschichten in Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht.
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