Das Buch ist eine ebenso utopische wie unkonventionelle, weil satirische Beschäftigung mit der Arbeitslosigkeit. Nach dem Scheitern der Erwerbsarbeit wird die Arbeitslosigkeit zu einem Sport, wobei die Spitzensportler unter den Arbeitslosen sich größter Popularität erfreuen, was Sponsoren auf den Plan ruft und durch Fernsehshows ihre Bekanntheit noch gefördert wird. Ihre Popularität wird von Wirtschaft und Politik gepusht und ausgenützt und stellt letztlich die Arbeitswelt auf den Kopf. Im Endeffekt sind die Arbeitslosen die einzigen, die sich - wenn auch nicht unbelastet - mit sinnvoller Beschäftigung und Persönlichkeitsbildung auseinandersetzen können. Sie läuten einen Paradigmenwechsel in der Arbeitswelt ein.
Robert Harsieber, Jahrgang 1950, studierte in Wien Philosophie und Psychologie und arbeitete als Journalist in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Medizin. Er ist Autor von "Das neue Weltbild" (1988), "Jenseits der Schulmedizin" (1993), "Quantenlogik und Lebenswelt" (2021) sowie "Schöpfung, Evolution und Individuation" (2025). Er betreibt eine philosophische Praxis in Wien und ist Vorstandsmitglied der C.G. Jung Gesellschaft in Frankfurt am Main.
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