Wenn Pflicht wieder modern wird, wird Verfügbarkeit gleich mitgeliefert. Ein Brief, ein Termin, eine Musterung und aus einem abstrakten Begriff wird eine Erwartung: funktionieren, gehorchen, im Ernstfall zur Waffe greifen. Dieses Buch setzt dagegen eine klare Grenze. Niemand hat das Recht, dich in den Krieg zu zwingen.
In einem kritischen Ton zeigt es, wie du deinen Standpunkt schützt, wie du mit Schreiben, Fristen und Gesprächen umgehst, und wie du Kriegsdienst mit der Waffe aus Gewissensgründen verweigerst, ohne dich klein machen zu lassen. Es geht um Würde statt Druck, um Gewissen statt Gehorsam, um Freiheit als konkrete Praxis.
Für alle, die glauben, dass ein Staat viel verlangen darf, aber nicht den letzten Besitzanspruch auf den Menschen.
Herold zu Moschdehner ist ein deutscher Autor, der in Bobitz lebt und für seine eigenwilligen, gesellschaftskritischen Texte bekannt ist. In seinen Büchern beschäftigt er sich mit Fragen von Freiheit, Gewissen und dem Verhältnis zwischen Individuum und Staat. Moschdehner schreibt in einem klaren, direkten Ton und legt den Finger auf die stillen Mechanismen von Druck, Erwartung und Anpassung. Seine Arbeiten verbinden Beobachtung, Haltung und eine nüchterne Praxisnähe. Immer mit dem Blick darauf, wo ein Mensch Grenzen setzen muss, um sich nicht verfügbar machen zu lassen.
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