Schlagworte: Mutter-Tochter-Beziehung in drei Generationen, Familiäre Prägungen, Identität und innere Konflikte, Spannung zwischen äußerem Leben und innerer Erwartung., Kommunikation
Als Julia aus Berlin in ihre ostdeutsche Heimat zurückkehrt, ist es ein langsamer Abschied. Der Versuch, in den letzten Wochen noch einmal Nähe zu ihrer todkranken Mutter zu finden, bleibt brüchig. Zwischen Schweigen, verpassten Gesten und der schmerzhaften Diskrepanz zwischen gelebtem Leben und innerer Erwartung drängen sich Erinnerungen auf. Ein zufällig entdeckter Brief wirft plötzlich neue Fragen auf. Julias Schwester Jana verschließt sich der Vergangenheit, während Janas Tochter Jette in einem Geflecht aus Erwartungen und Selbstzweifeln an der Gegenwart zu zerbrechen droht. Drei Frauen, verbunden durch fragile familiäre Beziehungen und gefangen in den Bildern, die sie von sich selbst entworfen haben.
Ein leiser Roman über das, was Familie in uns hinterlässt: über Bindungen, unausgesprochene Wahrheiten und das fortwährende Ringen um Verständnis und ehrliche Nähe.
Geboren 1971 als Tochter. Vierzig Jahre später selbst zwei Töchter. Familienleben erfolgreich in Köln kalibriert. Dazwischen Siebzigerjahre-Kindheit, meist sich selbst überlassen. Schulterbepolsterte, domestosgebleichte Achtzigerjahre-Adoleszenz. Anfang der Neunziger mit Hipsterbrille der Zeit voraus. Aus Mangel an Ideen: geisteswissenschaftliches Studium in Köln und Sevilla. Aus Mangel an Alternativen 2000 erfolgreich abgeschlossen. (M.A.). Für die Nullerjahre zeitgemäß: Akademischer Titelerwerb. Praktikum. Hängengeblieben. In Werbeagentur. Was folgt ist: - Reklame - Copywriting für verschiedene Agenturen und Unternehmen, seit 2012 auf Freelancerbasis. Zeitlebens viel denkend und auch schreibend.
KEIN SCHWEISS AUF HOLZ ist der Debütroman von Kirsten Tillmann.
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