Er lebte im Park, schlief im Pavillon und hielt Abstand zu allem, was ihn hätte festhalten können. Vor allem zu anderen Menschen. Dann bietet Erika ihm für den Winter ein Zimmer an. Was als vorübergehende Unterkunft gedacht ist, wird zu einer Herausforderung, der Karl sich kaum gewachsen fühlt. Denn plötzlich gibt es Familie, Freundschaft, Verantwortung - und eine Frau, die ihm näherkommt, als ihm lieb ist. Während Karl zwischen Aufbruch und Flucht schwankt, muss er sich einer Frage stellen, die er jahrelang vermieden hat: Ist Freiheit wirklich das Gegenteil von Zugehörigkeit? Ein berührender Roman voller Humor, Menschlichkeit und Hoffnung über die Kraft zweiter Chancen und den Mut, endlich anzukommen.
Evelin Monschein schreibt mit einem feinen Gespür für die leisen Zwischentöne des Alltags und einem liebevollen Blick für das Menschliche. In ihren Geschichten verbindet sie Humor, Wärme und Tiefgang - und erzählt von Begegnungen, inneren Bewegungen und den kleinen Momenten, die oft mehr sagen als große Worte. Ein feiner Blick für das Absurde verleiht ihren Texten dabei eine besondere Leichtigkeit. Ihre Geschichten entstehen beim Gehen, beim Backen, beim Yoga oder vor dem Einschlafen. Sie glaubt an den Zauber kleiner Dinge - und daran, dass ein gutes Lächeln manchmal mehr heilt als jede Affirmation.
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