Frieselgarf erwacht in einer Höhle mitten in Kaland, allein und ohne Gedächtnis. Auf der Suche nach seiner Vergangenheit begegnet er der verfressenen Bramm und dem chaotischen Galgo. Er lernt, was Freundschaft und Zusammenhalt wirklich bedeuten und wie sehr er seine Gefährten braucht, um in dieser ihm fremden Welt, bevölkert mit Eulefanten, Überdauerdahlien und allerlei anderen sonderbaren Wesen, bestehen zu können.
Denn eine Gefahr droht aus dem Süden: Die Plage streckt ihre gierigen Fühler aus und befällt das Land und seine Bewohner. Mit ihrer unheilvollen Macht erschafft ein finsterer Dumor willenlose Geschöpfe, die alles und jeden zerfleischen wollen.
Nicht ganz freiwillig stellen sich Frieselgarf und seine Freunde dem Bösen entgegen. Doch wie soll jemand das Schicksal der Welt in die Hand nehmen, der nicht einmal weiß, wer er selbst ist?
Wer braucht schon die drölfzigste Geschichte über Elfen und Zwerge? Nils Müther definitiv nicht. Als Philosoph und Sprachwissenschaftler entwirft er mit Kaland eine Welt, die völlig eigene Wege geht. Sein Schreibstil ist eine Mischung aus sprachlicher Präzision, einer unheilbaren Vorliebe für Wortspiele und dem Drang, existenzielle Fragen in fantastische Abenteuer zu verpacken. Kaland ist sein Herzensprojekt: Ein Beweis dafür, dass Fantasie keine Zwerge braucht, um wahre Größe zu zeigen.
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