Jupiter Quadratur, irgendwie ein pathologischer Surrealismus mit Gedanken in einer Art von fortlaufender Gedichtform - über Lebenshaltung, Lebenskunst und Lebensfreude, verdrehte Perspektiven über einem gesellschaftlichen Realismus, gegen alle traditionellen Normen. Die sogenannte antibürgerliche Haltung beziehungsweise Entwicklung gegen das eigene Leben, innerhalb der üblichen gesellschaftlichen Vorstellungen durchbrechen. Sich öffnen gegenüber den eigenen Träumen, sich befreien aus einer immer stärker werdenden Umklammerung, mit dem Ziel ein völlig neues Leben mit einem entsprechend neuen, spürbaren Lebensgefühl zu erreichen. Wieviel Pathologisches und wieviel Surrealismus wirklich drinstecken, bleibt jedem selber überlassen. Aber es war ein automatisches Schreiben ohne eine kontrollierte Vorabbewertung der einzelnen Gedanken, die sich dann auf dem Papier wiederfanden und auch so jetzt hier gelesen werden können. Unterschiedliche Vorstellungen, Situationen als Bilder im Kopf, sofortige Textfragmente oder parallel entstehende Gedichte nahmen dabei großen Einfluss. Das angestrebte Ziel, unser aller Wirklichkeit auf einer anderen, ungezwungeneren, nicht ganz so förmlichen Ebene wahrzunehmen. Abweichend von den üblichen Normen neue Erkenntnisse erzielen. So kommen wir vielleicht auf eine andere Art und Weise persönlich weiter.
Leo Cavana, Jahrgang 1954, ist als Autor, Herausgeber, Fotograf und Grafik-Designer tätig. Seit Anfang der 1980er Jahre liegt sein Hauptaugenmerk beim Schreiben auf der Lyrik. Mit dieser gelingt es ihm, nach eigenen Aussagen, am einfachsten, das Vergnügen und den tagtäglichen Spaß am Schreiben aufrechtzuerhalten.
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