Junge Mutter, Jahrgang 1995. Je nach Quelle Millennial oder Gen Z - vielleicht fühle ich mich deshalb so zerrissen? Geboren in Spandau, aufgewachsen in Berlin und überall in der Welt zu Hause. Von arbeitender, reisender, kiffender Studentin zu Zweifachmama. Zwei Welten in einem Universum aus unterschiedlichsten Realitäten. Geburten, Mutterschaft und Frausein in Berlin, endlose Liebe für meine Kinder. Ich schreibe hier mit einer Entschlossenheit, die ich oft nicht habe. Grenzen kennenlernen, ausreizen. Dieses Buch bietet genügend Gründe, mich zu canceln. Oder ins Gespräch zu kommen? Auf der Suche nach Verbindung. Nach Müttern, denen es ähnlich geht, die sich auch manchmal verloren fühlen in ihrem neuen Ich. "Es geht auch um Momente, in denen wir stumm bleiben. In denen wir unsere eigenen Bedürfnisse missachten. Es geht ums Frausein (...). Wie wir zwischen moderner Selbstbestimmtheit und traditionellen Rollenbilder festhängen und uns doch manchmal beides wünschen und das ok ist."
Svenja Engel, Jahrgang 1995 und damit an der Schnittstelle von Millennials und Gen Z. Geboren und aufgewachsen in Berlin. Nach zwei Jahren Jobben und Reisen studierte sie Skandinavistik und Kunstgeschichte, arbeitete nebenbei in allen möglichen Bereichen, u.a. im Verkauf, im Übersetzungsbüro, in Nationalparks in den USA und als Aktmodell. Neben dem Studium spielte sie Theater und veranstaltete mit ihrer Rave Crew illegale Partys in verlassenen Gebäuden. In dieser Szene lernte sie auch ihren späteren Mann kennen. Corona setzte dieser wilden Zeit ein Ende und sie wurde schwanger. Die Geburt ihrer ersten Tochter war ein Schlüsselmoment für Svenja und die Umbrüche der Mutterschaft haben sie auf eine Selbstfindungsreise geschickt mit der Leitfrage: Was für eine Mutter kann und möchte ich sein? Mittlerweile lebt sie mit ihrem Mann und den beiden Töchtern in Lichtenberg und ist in Elternzeit.
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