Juden in Spandau - vergessene Nachbarn
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Juden in Spandau - vergessene Nachbarn

Fast 1100 Jahre Juden im Havelland

Johannes Simang

Gesellschaft, Politik & Medien

Hardcover

236 Seiten

ISBN-13: 9783696376185

Verlag: BoD - Books on Demand

Erscheinungsdatum: 16.04.2026

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Das Buch erzählt Geschichten von Menschen aus alten Zahlen und Archivdaten., Es geht um die lange Geschichte der Juden in Spandau., Viele ihrer Namen und Schicksale sind heute vergessen., Das Buch möchte an diese Menschen erinnern., Es zeigt die Wichtigkeit der Erinnerung für die Gegenwart.

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Dieses Buch ist aus Zahlen entstanden ... aus Daten, Registereinträgen und Archivhinweisen. Doch hinter jeder Zahl steht ein Mensch, ein Leben, eine Geschichte. Aus diesen Spuren sind Erzählungen gewachsen, die das Unsichtbare sichtbar machen.
Die Geschichte der Juden in Spandau reicht fast elf Jahrhunderte zurück und ist eng mit der Entwicklung des Havellandes verbunden. Bei der Gründung Spandaus waren sie dabei. Sie waren Nachbarn, Händler, Familien. Mitgestalter des städtischen Lebens. Dennoch sind viele ihrer Namen und Schicksale heute vergessen.
Dieses Lesebuch will diese Lücken schließen, erinnern und den Blick auf jene lenken, deren Geschichten oft nur am Rand überliefert wurden.
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit lädt es dazu ein, genauer hinzusehen, auf Hinweise, Brüche und Zwischentöne der Geschichte. Es zeigt, wie aus Zahlen Erzählungen von Zugehörigkeit, Ausgrenzung, Kontinuität und Zerstörung werden.
Möge dieses Buch dazu beitragen, die vergessenen Nachbarn von Spandau wieder ins Bewusstsein zu rufen, denn Erinnerung ist auch eine Aufgabe der Gegenwart.
Johannes Simang

Johannes Simang

Johannes Simang, 1952 geboren. Als Student der Theologie lernt man auch die hebräische Sprache. Das und einige Israelreisen haben eine tiefe Verbindung geschaffen, die mich immer danach fragen ließ, was in meiner Heimat geschehen ist, dass es zu so viel Hass kam wie im III. Reich. Meine Studien haben mir gezeigt, dass viele Länder auf diesem Weg sind, wie heute sogar in Israel, wo eine rassistische Regierung agiert. Wir haben das Tal des Hasses durchschritten. Es hat Millionen Familien zerstört. Alle Länder sollten diese Erfahrung vermeiden und können es meist noch. Das hoffe ich auch für Israel.

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