In seinem zweiten Buch nach "Ich bin pensioniert, also bin ich", greift der Autor zurück auf das bewährte Thema 'Unterwegs'. Im Pensionsalter begeht er mit seiner japanischen Frau den kurz zuvor eröffneten Pilgerweg 'Cammino di Assisi', fährt mit dem Postschiff ans Nordkap, beschreibt seine letzte Japanreise aus einem aussergewöhnlichen Motiv, und erzählt aus seinen See-Rundwanderungen in der Schweiz zur Corona-Zeit. In "Joes Spätlese" finden ausserdem Kurzgeschichten Eingang, die unterwegs entstanden sind, viele Jahrzehnte vor der Pensionierung, die meisten in der Ich-Form erzählt. Persönliche Gedanken des weitgereisten, polyglotten Weltenbürgers runden den Inhalt des Buches ab.
Der Autor wuchs in einer dreizehnköpfigen Bauernfamilie im Luzerner Hinterland auf. Er machte die Kaufmännische Lehre in Luzern, und übte seinen Beruf anfänglich in anderen Sprachregionen aus, da er kein bestimmtes Berufsziel vorhatte. So arbeitete er mehrere Jahre in Genf und Paris, sowie in Chiasso, in der italienischen Schweiz. Sprachaufenthalte folgten in USA und Mexiko, wobei er den amerikanischen Doppelkontinent intensiv bereiste. Zurück in der Schweiz, heuerte er bei IBM an, und blieb über dreissig Jahre, bis zur Pensionierung, beim gleichen Arbeitgeber. Dann folgte für ihn und seine japanische Frau die Zeit der intensiven Wander- und Pilgerreisen in Europa und Japan. Dabei begann er mit dem klassischen Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Jede dieser mehrwöchigen Expeditionen wurde vom Autor literarisch verarbeitet und als Blogs im Netz veröffentlicht. Das Paar hat zwei Söhne und drei Grosskinder und lebt in Hergiswil NW.
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