Als sein Vater starb, dachte Sylvester Gillner, er hätte ihn gekannt. Dann begann er, seine Geschichten aufzuschreiben.
Josef Gillner war Autohändler, Lebenskünstler und ein Mann mit eigenen Regeln. Er kaufte Autos, die schon kaputt waren, verschenkte, was er nicht hatte, und fand für jede Lage einen Ausweg, den niemand kommen sah. 67 Kapitel erzählen von Schafen und Ziegen, von Grenzen und Schrottplätzen, von einem Peugeot 308 und einer letzten Runde.
Ein Buch zum Lachen und zum Weinen. Ein Abschied, aber kein leiser. Und am Ende die letzte Regel von Josef: Versprich nie weniger, als du auf deine Weise halten kannst.
Sylvester Gillner, geboren als Sohn polnischer Eltern, ist deutsch-polnischer Autor. Er wuchs zwischen zwei Sprachen und zwei Welten auf und arbeitete über drei Jahrzehnte in der IT-Branche, bevor er den Gillner Verlag in Mannheim gründete. Dort erscheinen seine Romane, Kinderbücher und Erzählungen auf Deutsch und Polnisch.
Mit Jo Eulenspiegel setzt er seinem Vater Josef ein Denkmal: einem Mann, der nie ein Buch gelesen hat, aber ein Leben führte, das ganze Bücher füllt. Das Buch erscheint parallel in polnischer Sprache unter dem Titel Jo Sowizdrzal.
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