Jesus Menschensohn
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Jesus Menschensohn

Seine Worte und Taten, erzählt und aufgezeichnet von den Menschen, die ihn kannten.

Khalil Gibran

Romane & Erzählungen

Paperback

210 Seiten

ISBN-13: 9783696796952

Verlag: BoD - Books on Demand

Erscheinungsdatum: 15.10.2026

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Jesus Christus, Weisheit, Glaube und Zweifel, Christentum, Klassiker der Literatur

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Stell dir vor, du könntest Jesus mit den Augen von 77 Menschen sehen. Genau das ermöglicht dir Khalil Gibran in seinem Werk Jesus Menschensohn. Es ist kein theologisches Lehrbuch und kein dogmatisches Evangelium, sondern ein poetisches Mosaik, das sich aus 77 ganz verschiedenen Perspektiven zusammensetzt.
Da sprechen die engen Vertrauten wie Simon Petrus, Maria Magdalena und Johannes der Täufer. Doch auch Zweifler, Feinde und namenlose Zeitgenossen kommen zu Wort: ein römischer Soldat, ein Pharisäer, Hirten, Kinder und Fremde. Jeder von ihnen erzählt seine eigene Wahrheit, und gerade daraus entsteht kein starres, historisches Porträt, sondern ein lebendiges, atmendes Bild eines Menschen, der tief berührt.
Gibrans Jesus ist kein entrückter, unnahbarer Gottessohn. Er wandert mit bloßen Füßen durch unsere inneren Landschaften, nahbar, verletzlich und geerdet. Im Mittelpunkt stehen keine starren religiösen Gesetze und keine spektakulären Wunder, sondern Blicke, Berührungen und eine Botschaft tiefer Liebe und Menschlichkeit.
Das Besondere daran: Jeder Erzähler zeichnet unbewusst auch ein Bild von sich selbst. Jesus erscheint im Licht und in den Schatten derer, die ihm begegnet sind, und so wird das Buch zu einem Spiegel, in dem auch du dich selbst entdecken kannst.
Lass dich auf diese außergewöhnliche Begegnung ein. Hol dir jetzt Jesus Menschensohn von Khalil Gibran und erlebe einen Jesus, der dich ganz persönlich berührt!
Khalil Gibran

Khalil Gibran

Khalil Gibran kam am 6. Januar 1883 in Bischarri im damaligen Osmanischen Reich zur Welt, das Dorf liegt im heutigen Libanon. Sein vollständiger arabischer Name lautete Gibran Khalil Gibran. Schon als Kind sollte er in eine Welt hineinwachsen, die ihn zwischen Orient und Okzident zu einem Dichter, Philosophen und Maler formte.
Im Jahr 1895 wanderte er mit seiner Mutter Kamileh, seinen Schwestern und einem Halbbruder nach Boston in die USA aus. Seine Mutter war die Tochter des maronitischen Priesters Istiphan Rahmeh. In der Bostoner Grundschule wurde sein Vorname zu Kahlil anglisiert, eine Schreibweise, die bis heute immer wieder auftaucht. In seinen Jugendjahren förderte ihn der Fotograf und Publizist Fred Holland Day als Protegé.
Nach einer Rückkehr in den Libanon studierte Gibran ab 1897 Kunst, Französisch sowie arabische Sprache und Literatur. 1899 reiste er über Paris wieder nach Boston. Dort traf ihn 1903 ein schwerer Schicksalsschlag: Innerhalb kurzer Zeit starben seine Mutter, sein Halbbruder Butrus und seine jüngere Schwester Sultanah an Tuberkulose.
1904 feierte er erste Erfolge als Maler. Ab 1908 studierte er in Paris Kunst und europäische Literatur und beteiligte sich dort am Künstlerkreis um Auguste Rodin. 1912 zog er schließlich nach New York. Im selben Jahr erschien sein Kurzroman Gebrochene Flügel, der autobiographische Züge trägt und von einer unglücklichen Liebe zwischen einem Jungen und seiner unglücklich verheirateten Angebeteten erzählt. 1918 folgte Der Narr, sein erstes Buch, das er in englischer Sprache verfasste. 1920 gründete er in New York die arabische literarische Gesellschaft Arrabitah und wurde ihr erster Präsident.
Im Zentrum seiner Dichtung und seines Denkens stehen Leben, Liebe und Tod als das Wesentliche für den Menschen. Sein Werk gilt als Bindeglied zwischen den philosophischen Strömungen des Orients, etwa dem Sufismus, und den vom Christentum geprägten Philosophien des Westens.
Khalil Gibran starb am 10. April 1931 in New York an Leberkrebs. Seinem Wunsch entsprechend wurde er in einer Kapelle des Mar-Sarkis-Klosters im Libanon beigesetzt. Er gehörte der Syrisch-Maronitischen Kirche von Antiochien an und blieb zeitlebens ein Brückenbauer zwischen den Kulturen.

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