Mit der Jesus-Trilogie betrachtet Gunkel den Stifter des Christentums aus einer buddhistischen Perspektive. In Band 1 ("Jesus - die erste Indienreise") zeigte er auf, wie Jesus zu dem wurde, den man aus dem Neuen Testament kennt: durch seine Zeit bei den Essenern, seine Reise in die syrische Metropole Antioch und dann weiter nach Indien, wo er Hinduismus, Buddhismus und Jainismus kennenlernte. Im vorliegenden Band 2 beschreibt der Autor Jesu Auftreten im "Heiligen Land" aus dem Blickwinkel der modernen, kritischen Theologie. Dabei wird deutlich, welche Einflüsse aus seiner Zeit in Indien sein Handeln mitprägten. Band 3 berichtet vom Wirken nach Jesu "Auferstehung" und Rückkehr nach Indien. Im Mittelpunkt steht der Aufbau der Metta-Sangha (Gemeinschaft der allumfassenden liebenen Güte) in Kaschmir durch den gereiften Jesus und seine kongeniale Partnerin. Er umfasst die Jahre 34 - 96 n. Chr. Dies ist der wohl schönste, beeindruckendste Teil.
Horst Gunkel, Jahrgang 1951, arbeitete 40 Jahre als Lehrer an einem beruflichen Schulzentrum. Er engagierte sich in zahlreichen Vereinen und Bürgerinitiativen zum Schutz des Lebens in all seinen Formen. Von 1981 bis 1995 war er in zahlreichen Gremien und zwei Regionalparlamenten aktiv. Von 1987 bis 2000 leitete er außerdem das ÖkoBüro Hanau. Anfang der 1990er Jahre begegnete er dem Buddhismus und erkannte schnell, dass ein Engagement hierin (noch) wichtiger sei als sein bisheriges politisches Wirken. Er legte alle politischen Ämter nieder und setzte sich im Netzwerk Engagierter Buddhisten für ökologische, pazifistische und soziale Projekte ein. 1996 kam er zur Buddhistischen Gemeinschaft Triratna (damals: Freunde des Westlichen Buddhistischen Ordens), für die er zunächst in Frankfurt/M. eine Meditationsgruppe aufbaute, 2009 gründete er die Buddhistische Gemeinschaft Gelnhausen, in der er noch heute aktiv ist.
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