Zwei junge Frauen treten ihr Diakonisches Jahr in einem Altenheim an. Zwischen Pflegealltag, Idealismus und Spannungen verliert sich eine von ihnen - bis zum totalen Absturz. Die andere findet den Mut, die Geschichte aufzuschreiben: über den Alltag in der Pflege, über Menschlichkeit und über einen außergewöhnlichen Heimleiter, der Wege öffnete, wo andere Grenzen sahen.
"Jenes Jahr" ist weit mehr als eine Geschichte über ein Altenheim im Jahr 1962 - es ist ein Tatsachenbericht in Tagebuchform, mit der Intensität des Lebens und einem Hauch von Krimi. Und es ist ein Stück gelebte Zeitgeschichte, das angesichts gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen und mit Angeboten wie dem Freiwilligen Sozialen Jahr aktueller ist denn je.
Dieses Buch bewegt, macht nachdenklich und ermutigt hoffentlich einige junge Menschen, selbst ein Jahr ihres Lebens Pflege, Medizin oder Sozialem zu widmen.
Gisela Stumm ist ausgebildet und tätig gewesen sowohl im behördlichen, kaufmännischen, kirchlichen als auch im sozial-pflegerischen Bereich. Mit 21 Jahren absolvierte sie in einem Altenheim ein Diakonisches Jahr (Vorgänger vom Freiwilligen Sozialen Jahr, FSJ). Im Rahmen der Entwicklungshilfe lebte sie mit ihrer Familie 9 Jahre lang in drei afrikanischen Ländern. Nach einer dreijährigen Fachausbildung zur staatlich geprüften Altenpflegerin betreute sie im Ambulanten Dienst einer Sozialstation Pflegebedürftige und Sterbende. Seit ihrem Fernstudium bei einer Schreibakademie publizierte sie 10 Bücher mit lyrischen Betrachtungen (teilweise illustriert mit Bildern von Künstlern) und den Roman "ALS die Orchidee verblühte" mit den Inhalten "Späte Emanzipation - Sterbebegleitung - Lebensglück". Es gibt zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften, Tageszeitungen, einem Monatsmagazin, Anthologien, Buchgemeinschaftsprojekten, Hessischem Rundfunk, Internet, sowie musikalisch begleitete Lesungen (oftmals zugunsten des Hospizes "Arche Noah" in Schmitten/Niederreifenberg).
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