jeder hat anspruch auf eine ruhelose zone politische Gedichte mit Fotos
Ein halbes Jahr nach seinen Reisegedichten morgen früh kaufen wir das haus den fischen ab zieht es Wolfgang Haenle in politische Landschaften, denn jeder hat anspruch auf eine ruhelose zone. Warum schreibt ein Lyriker politische Gedichte? Eigentlich kann er dabei nur verlieren. Sehnsucht nach Frieden steht bei ihm im Vordergrund, denn ohne Frieden kann es keine Freiheit geben. Täglich werden wir mit einer Vielzahl kleiner Dinge beworfen. Alles kann zum politischen Thema werden und sich in Versen wiederfinden. Ein Kind trägt zum ersten Mal in seinem Leben eine Sonnenbrille und sagt: ich sehe dunkel. Es führt uns bis zum fallout.
In seinem sechsten Lyrik-Band wagt sich Wolfgang Haenle als Dichter in die Welt der Politik. Sein Motto: Wenn alle gleich denken, denkt niemand. Seine Idee: Sich zu äußern und Gedanken zu offenbaren. Gedanken, die nicht vorkommen dürfen und die trotzdem nicht verkommen dürfen. Seine Verse kratzen hart an der Grenze zur Satire und versprühen trotzdem Humor.
Wolfgang Haenle auf der Durchreise 1945 in Altötting evangelisch geboren, aufgewachsen in Göppingen, 1965 Abitur, Studium des Maschinenwesens und der technischen Fotografie an der Universität Stuttgart, wiss. Mitarbeiter an der Uni Stuttgart, seither im Umland von Stuttgart wohnhaft; Fotograf, zahlreiche Fotoausstellungen; seit 2007 freier Schriftsteller; Veröffentlichungen in Anthologien; Stipendium des Förderkreises der Schriftsteller:innen in BW; Mitarbeit im Bundesverband junger Autoren und Autorinnen und beim Steinzeit Projekt des SWR; Bücher zuletzt: stunden mit uns selbst, Liebeshaiku im Dialog, mit Jutta Weber-Bock, Berlin, 2025; morgen früh kaufen wir das haus den fischen ab, Gedichte, Norderstedt, 2024; von der Unschärfe der Wälder, Gedichte und Fotos, mit Jutta v. Ochsenstein, Norderstedt, 2022; b.antwortet, Gedichte, Stuttgart, 2015; eine hand voll du, Gedichte, Stuttgart, 2011.
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