Es gibt einen Ort im Leben, den niemand umgeht. Einen Ort zwischen dem, was war, und dem, was kommen könnte. Zwischen Prägung und Entscheidung. Zwischen Schuld, Verantwortung und der Frage, wie man mit dem eigenen Leben weitergeht.
Diesen Ort nennt der Autor das InMittenLand.
InMittenLand ist kein Ratgeber. Es ist kein Trostbuch. Und es ist keine klassische Autobiografie.
Es ist die ruhige, schonungslose Auseinandersetzung des Autors mit seiner eigenen Geschichte - und mit der Erkenntnis, dass Verstehen allein oft nicht genügt.
Ausgehend von Kindheit, Familie, Beziehung, Verlust und Schuld beschreibt der Autor, wie innere Muster entstehen, wie sie weiterwirken - und wie sie erst dann ihre Macht verlieren, wenn man aufhört, ihnen auszuweichen.
Dabei geht es nicht um Anklage oder Rechtfertigung. Nicht um einfache Antworten. Sondern um das Dazwischen.
Um diesen inneren Ort erfahrbar zu machen, folgt das Buch einer ungewöhnlichen Architektur: Es lässt sich von zwei Seiten lesen.
Von der einen Seite führt der Weg aus der Vergangenheit in die Gegenwart. Von der anderen Seite nähert sich die Zukunft - rückwärts gelesen - derselben Mitte.
Beide Bewegungen treffen sich dort, wo wir alle stehen: im Jetzt.
Diese Form ist kein gestalterischer Effekt, sondern Teil der Aussage. Denn unser Leben verläuft nicht linear. Vergangenheit wirkt nach vorn. Die Zukunft ruft. Und handlungsfähig sind wir nur in der Mitte.
InMittenLand zeigt, was geschieht, wenn man beginnt, das eigene Leben nicht nur zu analysieren, sondern zu begehen. Wenn man stehen bleibt, wo man früher ausgewichen wäre. Wenn man bereit ist, Verantwortung zu übernehmen - ohne sich selbst zu verraten.
Dieses Buch richtet sich an Menschen, die spüren, dass etwas in ihrem Leben nach Klärung ruft, die keine schnellen Lösungen suchen und die bereit sind, sich unbequemen Fragen zu stellen.
Denn Veränderung beginnt nicht mit Erkenntnis. Sondern mit Bewegung.
Und diese Bewegung entsteht genau dort, wo man am liebsten ausweichen würde: im InMittenLand.
Gerry Dressler ist Autor, Beobachter und Fragender. Er beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen geprägt werden - und wie sie trotz ihrer Geschichte handlungsfähig bleiben können.
Seine Texte entstehen aus persönlicher Erfahrung, nicht aus Theorie.
Neben seiner schriftstellerischen Arbeit ist er Unternehmer und entwickelt Erfahrungsräume, in denen Wahrnehmung, Verantwortung und Entscheidung eine zentrale Rolle spielen. Diese Verbindung aus Denken, Erleben und Handeln prägt auch seine Bücher.
InMittenLand ist sein persönlichstes Werk. Es folgt keiner linearen Erzählform, sondern einer inneren Logik: der Bewegung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
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