Ein Protagonist besucht sieben Cafés in unterschiedlichen Veedeln (Kölsches Wort für Viertel bzw. Stadtviertel) in Köln. Dabei beobachtet er die Mitarbeiter*innen, die anderen Gäst*innen und sich selbst. Er hört Gespräche und Livemusik, um die niemand gebeten hat. Eine Liebesgeschichte zwischen Belästigung und Gemeinschaftsgefühl.
Es ist der Anspruch, komplexe Gefühle und ambivalentes menschliches Verhalten durch feine Beobachtungen im Alltag auf den Punkt zu bringen, dadurch zu verstehen und manchmal bis ins Absurde zuzuspitzen, der den 1990 geborenen Leonard Neff zum Schreiben inspiriert.Der innere abgleich mit der Umwelt, besonders der Großstadt und den sich dort ereignenden Begegnungen und Zuständen, oft getragen von (eigener) menschlicher Fehlbarkeit, ist Bestandteil und Thema seines ersten Buches, welches die Besuche verschiedener Cafés in den Veedeln (Kölsches Wort für Stadtviertel) seiner Heimatstadt Köln behandelt.
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