"Liebes Tagebuch, hast du auch manchmal ein gebrochenes Herz?" Sätze, wie diese, versuchen die Zeiträume zu beschreiben, in denen es uns unsagbar schwer fällt sie einem Gefühl zuzuordnen. Die Rede ist von diesen Sekundenbruchteilen, die sich wie Jahrhunderte in die Länge ziehen und für die uns die Worte fehlen. Momente, in denen wir nicht wissen, ob wir lieber stehen oder tanzen, singen oder schreien sollen. Losgelöst von der Umgebung und jeglichen Wegen, die nach Hause führen werden, bewegen wir uns in einer Welt, die unwirklich ist, sich künstlich und vernebelt anfühlt und doch kein Traum darstellt, aus dem man einfach aufwachen kann. Personen in diesem Zeitalter, welches so mondlos, so verdammt denkwürdig ist, sie scheinen sich zu beschleunigen und niemals still stehen zu wollen. Dennoch, es sind Wände dazwischen, diese, die uns vom Rest der Welt trennen und die uns am Endd zu der Person machen, die wir sind.
Linn Heinz, 2006 in Hessen geboren, besucht derzeit das Oberstufengymnasium in Wetzlar und wird voraussichtlich 2026 ihr Abitur machen. Im Sommer 2024 erschien ihr erster Roman "Grey Justice - Am Ende sind wir alle Geschichte", an dem sie mehrere Jahre schrieb. Sie hat bereits sieben Anthologien publiziert und interessiert sich neben dem Schreiben für Latein und Geschichte.
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