Was ist ein Leben wert, wenn es von willkürlichen Linien auf Landkarten begrenzt wird? Thomas Schröter stellt mit diesem Buch eine radikale Frage: Haben Menschen überhaupt das moralische Recht, andere an Bewegungsfreiheit zu hindern? In einer Welt der Mauern, Zäune und Pässe beleuchtet dieses Werk die globalen Folgen von Grenzregimen; ohne reale Einzelfälle, aber mit tiefgehender Analyse, klarer Sprache und einem ethisch-reformistischen Blick auf das Menschsein. Anhand aktueller Statistiken, wissenschaftlicher Studien und philosophischer Überlegungen wird deutlich: Migration ist keine Krise, sondern eine Konstante der Geschichte. Und die Antwort auf globale Herausforderungen liegt nicht im Rückzug, sondern in weltweiter Solidarität. Schröter entwirft ein neues Denken; jenseits von linker Naivität oder rechter Abschottung. Er fordert ein globales bedingungsloses Grundeinkommen, eine Transaktionssteuer auf alle Geldflüsse und eine Vermögensobergrenze von einer Milliarde US-Dollar pro Person. Nicht aus Ideologie, sondern aus Verantwortung gegenüber einer Welt, die nur gemeinsam überleben kann. Ein aufrüttelndes Buch für alle, die sich nicht mit Nationalismus, Ungleichheit und der Angst vor dem Anderen abfinden wollen.
Thomas Schröter ist Schriftsteller und Philosoph, der sich intensiv mit den komplexen Zusammenhängen zwischen Technik, Gesellschaft und menschlichem Denken beschäftigt. In seinen Werken erforscht er die Grenzen der Freiheit, die Macht der Überwachung und die Verbindung zwischen Individuum und Gesellschaft. Mit scharfsinnigen Analysen und fesselnden Geschichten entwirft Schröter dystopische Welten, die beunruhigend real wirken, und stellt grundlegende Fragen über die Zukunft der Menschheit.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.