"Es ist komisch, zu tun, was man nicht tun will und sich dann selbst nicht zu mögen. Aber irgendwie machen das die meisten von den Großen."
Ilé ist ein kleines Mädchen mit flammendem Temperament und sie ist eine Traumfigur. In nächtlichen Streifzügen durch eine Welt, die nur ihre eigenen Regeln kennt, trifft die Ich-Erzählerin auf das Kind, das sich schlicht weigert, sich in fremden Erwartungen zu verlieren.
Der gemeinsame Weg zu Ilés Eltern ist gesäumt von allerhand skurrilen Begegnungen: mit einer Chimäre, einer Zahlenzüchterin, dem Vogelfänger und der Königin der Nacht sowie der geheimnisvollen Nemilia, die über die Erwartungen anderer hinwegtanzt, als wären sie Luft.
Ilé ist eine Liebeserklärung an das individuelle und kollektive Unbewusste und an die Tiefe, die nicht dunkel ist, sondern bunt pulsiert.
Milena Lahmeyer wurde 2000 in Mainz geboren. Sie hat Publizistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitete als Trainerin für Achtsamkeit und Persönlichkeitsentwicklung in zwei DAX-Unternehmen. 2026 ist sie in der Forschungsförderung und Lehre der Hochschule Mainz tätig und setzt sich mit der Verbindung von psychologischen und finanziellen Fragestellungen auseinander.
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