Ein Freund blickt zurück auf das Leben eines Mannes, der sein Dasein zwischen Anpassung und Aufbegehren verbracht hat. Zwischen Erwartungen, die nie ausgesprochen wurden, und einem inneren Maßstab, der sich nie erfüllen ließ. Arbeit, Beziehungen, Familie. Alles schien getragen von dem Versuch, zu genügen. Und doch blieb das Gefühl, immer zu kurz zu kommen.
Ich war nie genug ist kein Roman über Schuld oder Abrechnung. Es ist ein stilles Erinnern. Ein Erzählen von Nähe und Distanz, von Sprachlosigkeit, von Würde und dem Versuch, Haltung zu bewahren, auch wenn die Kräfte schwinden. Der Blick bleibt nah, aber nie übergriffig. Er beschreibt, ohne zu urteilen. Er lässt stehen, was nicht mehr zu lösen ist.
Dieses Buch richtet sich an Leser, die zwischen den Zeilen lesen. An Menschen, die wissen, dass das Wesentliche oft leise geschieht. Und dass manche Leben nicht an ihren Erfolgen gemessen werden, sondern an der Art, wie sie getragen wurden.
Ein Roman über das Ringen um Anerkennung und über das, was bleibt, wenn man aufhört, sich beweisen zu müssen.
Roland P. Bayer schreibt über Grenzerfahrungen des Menschseins. Über Würde, Verlust, Anerkennung, Krankheit und das leise Weiterleben danach. Seine Texte bewegen sich zwischen autobiografischer Verdichtung und literarischer Reflexion. Sie entstehen aus persönlicher Erfahrung, ohne dokumentarisch zu sein, und suchen nicht nach Effekten, sondern nach Wahrheit.
Bayer nähert sich schweren Themen mit einer ruhigen, klaren Sprache und verzichtet bewusst auf Dramatisierung. Im Mittelpunkt seiner Bücher steht der Mensch in Momenten, in denen Gewissheiten brüchig werden und die Frage, was bleibt, wenn Rollen, Erwartungen und Sicherheiten wegfallen.
Er veröffentlicht seine Werke im Selfpublishing und versteht Schreiben als einen Akt der Verantwortung gegenüber dem Erlebten und den Lesern.
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