Eine Geschichte über Angst, Mut und eine verbotene Liebe
1968, eine Kleinstadt in Schleswig-Holstein: Lukas wächst in einem streng religiösen Elternhaus auf, in dem Liebe mit Schmerz verwechselt und Stille zur Überlebensstrategie wird. Geprägt von Schuldgefühlen und Scham träumt er von einem Leben jenseits von Angst und Kontrolle. Als er Marie kennenlernt, verändert sich alles. Mit ihrer Wärme, ihrer Offenheit und ihrer bedingungslosen Zuneigung zeigt sie ihm eine Welt, die er bislang nicht kannte - eine Welt voller Vertrauen, Nähe und Hoffnung. Doch ihre Liebe stößt auf erbitterten Widerstand. Während der Druck seiner Eltern immer größer wird, steht Lukas vor der schwersten Entscheidung seines Lebens: Soll er sich den Erwartungen seiner Familie beugen oder den Mut finden, seinen eigenen Weg zu gehen? »Ich schreie leise« basiert auf einer wahren Geschichte und erzählt bewegend von Schuld und Scham, von der zerstörerischen Kraft religiöser Unterdrückung - und von der Hoffnung, die selbst in den dunkelsten Momenten den Weg in die Freiheit weisen kann.
Claus Cant (Pseudonym) wuchs in einem streng religiösen Elternhaus auf. In seinem Werk »SOS eines Teenagers« versuchte er erstmals, die traumatischen Erfahrungen seiner Kindheit literarisch zu verarbeiten. Mit der überarbeiteten und erweiterten Neufassung »Ich schreie leise« wird seine Lebensgeschichte um weitere Facetten ergänzt und die Auseinandersetzung mit seinem frühen Leid vertieft. Darüber hinaus veröffentlichte er zwei weitere Romane: »Ein Andenken aus Namibia« sowie »Der Preis der Arroganz«.
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