Dieses Buch entzieht sich konsequent gängigen literarischen Erwartungshaltungen. Es verzichtet auf Trostformeln, erklärende Rahmungen und jede Form didaktischer Vermittlung. Stattdessen eröffnet es einen eigenwilligen Denk- und Sprachraum, der auf Irritation, Präzision und intellektuelle Beweglichkeit setzt.
Der Text bewegt sich zwischen Essay, literarischem Selbstgespräch und Polemik. Ironie, Überzeichnung und Zweifel dienen nicht der Provokation um ihrer selbst willen, sondern der Vermessung kultureller, philosophischer und religiöser Denkfiguren. Entstanden ist ein literarisch-philosophisches Werk zwischen jüdischem Witz, autobiografischer Selbstbefragung und existenzieller Beobachtungsgabe - in einer Form, die an große skeptische und polemische Schreibhaltungen erinnert.
Ein Buch für Leser, die Literatur nicht als Bestätigung, sondern als Denkbewegung begreifen - nicht jedoch für Ironie-Abstinenzler, Sinnabkürzer und Weltbilderhalter.
Geboren am 29. März 1946 in Prag als Sohn eines jüdischen Juristen aus Pilsen und einer jüdischen Mutter aus Prag, die bei derselben Versicherung tätig war wie Franz Kafka - der Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt. 1949 flüchtete die Familie nach Frankfurt am Main und siedelte einige Jahre später nach Freiburg im Breisgau über. Nach Gymnasium und Wirtschaftsschule begann der Autor eine kaufmännische Ausbildung bei einem britischen Unternehmen; im Zuge seiner beruflichen Tätigkeit wurde er für drei Jahre nach São Paulo in Brasilien versetzt. Nach dem Tod der Mutter seiner drei Kinder arbeitete er weitere fünf Jahre im mittleren Management der Firma, bei der er fast vierzig Jahre tätig war. Danach widmete er sich Antiquitäten, Immobilien, Malerei und dem Schreiben. Er spricht vier Sprachen und bezeichnet sich selbst als "tiefgläubigen, atheistischen Juden".
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.