"Ich bin Sabine. Mein Vater hat mich missbraucht. Meine Mutter hat sich das Leben genommen. Und ich habe überlebt."
Sabines Kindheit ist geprägt von Gewalt, Schweigen und dem Versagen der Menschen, die sie hätten schützen sollen. Der sexuelle Missbrauch durch den Vater, die Hilflosigkeit der depressiven Mutter und das Wegsehen des Umfelds hinterlassen tiefe seelische Wunden. Sabine entwickelt eine komplexe posttraumatische Belastungsstörung - mit dissoziativen Persönlichkeitsanteilen, die ihr Leben zunehmend bestimmen. Als Jugendliche wird sie ins Erziehungsheim gesteckt, später gerät sie in einen Strudel aus Drogen, Gewalt, Armut und Krankheit. Sie infiziert sich mit HIV, wird schwanger -und steht scheinbar vor dem Nichts. Doch Sabine gibt nicht auf. In diesem schonungslos ehrlichen Erfahrungsbericht erzählt sie, wie sie sich aus dem Teufelskreis befreit, ihre Geschichte aufarbeitet und sich selbst wiederfindet. Es ist ein Buch über Trauma, Überleben und die Kraft, sich selbst zu retten - wenn niemand sonst es tut.
Sabine Wild lebt in Wien und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Themen Trauma, Dissoziation und Resilienz. Neben dem Schreiben zeichnet sie und stellt ihre Arbeiten aus. "Ich ist wer anderer -Mein Leben mit kPTBS" ist ihr autobiografischer Debütband.
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