Was treibt einen Menschen dazu, mitten in der Pandemie 3058 Kilometer zu Fuß zu gehen?
Während die Welt stillstand, Grenzen geschlossen waren und das normale Leben ausgesetzt wurde, packte Harald seinen Rucksack und lief einfach los. Von den Gräbern seiner Ahnen im Bayerischen Wald bis nach Santiago de Compostela. 88 Tage. 3058 Kilometer. Durch ein Europa im Ausnahmezustand.
Was schon unter normalen Bedingungen eine extreme Herausforderung ist, wurde unter Corona-Bedingungen zu etwas ganz anderem: oft keine offenen Herbergen, keine Planungssicherheit, ständige Ungewissheit - und trotzdem immer weiter.
"I bin vom Woid dahoam" ist kein klassischer Pilgerbericht. Es ist die ungeschminkte Geschichte eines Mannes, der in einer Zeit der Angst und Isolation den Mut hatte, alles hinter sich zu lassen und einfach zu gehen. Eine Geschichte über Heimat und Zerrissenheit, über Erschöpfung und Hoffnung - und darüber, was passiert, wenn man sich dem Weg stellt, während die ganze Welt stillsteht.
Wer dieses Buch liest, bekommt mehr als einen Reisebericht. Er bekommt einen Blick darauf, was übrig bleibt, wenn man alles loslässt und nur noch den nächsten Schritt kennt.
Harald Schneider, geboren 1963 im Bayerischen Wald, lebt und arbeitet als Autor und Verleger.
Nach einem langen Berufsleben traf er 2021 eine Entscheidung: trotz aller Widerstände alles hinter sich zu lassen und loszulaufen, von seiner Heimat bis nach Santiago de Compostela. Diese Reise, unternommen mitten in der Pandemie, wurde weit mehr als eine physische Wanderung. Sie veränderte ihn zutiefst.
2023 wurde sein Weg unterbrochen, als er schwer erkrankte. Doch diese Krise wurde nicht zum Ende, sondern zu einem neuen Anfang. Seit 2025 macht er seine Geschichte öffentlich, nicht als Heldengeschichte, sondern als ehrliche Einladung zum Dialog.
Mit seinem TyMove-Verlag und dem Blog auf tymove.com möchte er Menschen im Herzen berühren und sie ermutigen, den Mut für ihren ganz eigenen, authentischen Weg zu finden. Er steht für eine einfache, geerdete Spiritualität und die Neuentdeckung der christlichen Kultur, die Europa über Jahrhunderte ein tragfähiges Fundament gab.
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